Die Brockhaus Technologies AG (DE000A2GSU42) bleibt trotz herausfordernder Marktlage auf Kurs. Der Technologiekonzern investiert strategisch in die Zukunft und hält an seinen Jahreszielen fest.
Bikeleasing investiert in Transformation
Mit 112 Millionen Euro Umsatz legte Brockhaus um 2,6 Prozent zu. Das bereinigte EBITDA sank jedoch auf 25 Millionen Euro. Grund sind geplante Investitionen bei Bikeleasing in die Transformation zur Multi-Benefit-Plattform.
Bikeleasing steigerte den Umsatz um 2,9 Prozent auf 97 Millionen Euro. Allerdings sank das bereinigte EBITDA um 34,1 Prozent auf 27 Millionen Euro. Die Marge drücken höhere Personal- und Betriebskosten für die strategische Neuausrichtung.
Fahrradmarkt bleibt herausfordernd
Die Übernahme von Probonio erweitert das Angebot deutlich. Aus 2.500 Firmenkunden wurden bereits 78.000 potenzielle Kunden für zusätzliche Benefits. Diese Strategie verspricht langfristig höhere Margen.
Der Fahrradmarkt kämpft weiter mit Überbeständen und Preisnachlässen. 71.000 neu vermittelte Fahrräder bedeuten einen Rückgang von 12,3 Prozent. Immerhin verbesserte sich der Trend vom ersten zum zweiten Quartal deutlich.
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IHSE glänzt mit Defense-Geschäft
IHSE glänzt mit verbesserter Rohertragsmarge von 82 Prozent. Das Defense-Geschäft wächst und bringt höhere Margen. Die NATO-Listung ist ein wichtiger Meilenstein. Das bereinigte EBITDA explodierte um 299,6 Prozent auf 1,5 Millionen Euro.
Die kontinuierliche Technologieentwicklung zahlt sich aus. Eine neue Produktgeneration soll im zweiten Halbjahr auf den Markt kommen. Das Defense-Geschäft macht bereits 20 Prozent des IHSE-Umsatzes aus.
Brockhaus Technologies setzt auf Diversifikation
CEO Marco Brockhaus bestätigt die Prognose von 225 bis 235 Millionen Euro Umsatz bei 50 bis 55 Millionen Euro bereinigtem EBITDA. Die Nettoverschuldung von 1,01x EBITDA bleibt komfortabel unter dem Zielwert von 2,5x.
Der Free Cashflow von minus 22,7 Millionen Euro erklärt sich durch verschobene Refinanzierungszahlungen bei Bikeleasing. Die Saisonalität im Dienstradleasing führt typischerweise zu stärkerem Cashflow in der zweiten Jahreshälfte.





