Summary
- Hornbach legt Zahlen für neun Monate vor
- Umsatz wächst über Marktniveau
- Ergebnis im dritten Quartal rückläufig
- Jahresprognose bestätigt
Hornbach hat für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025/26 ein Umsatzwachstum gemeldet und sich damit erneut besser entwickelt als der Gesamtmarkt für Bau- und Heimwerkerbedarf. Gleichzeitig zeigt das Zahlenwerk, dass das herausfordernde Konsumumfeld und steigende Kosten die Profitabilität weiterhin belasten. Insbesondere im dritten Quartal blieb das Ergebnis hinter dem Vorjahr zurück, obwohl der Umsatz zulegen konnte.
Baumarktgeschäft trägt das Wachstum
Das Wachstum stammt vor allem aus dem klassischen Baumarktgeschäft. Hornbach konnte sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland Marktanteile gewinnen. Dazu trugen neue Standorte ebenso bei wie eine verbesserte Verzahnung von stationärem Handel und Online-Angeboten. Der Online-Anteil am Umsatz entwickelte sich weiter positiv und unterstreicht die Bedeutung der Omnichannel-Strategie.
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Kostenentwicklung belastet die Marge
Auf der Ergebnisseite machten sich im dritten Quartal höhere Kosten bemerkbar. Gestiegene Personalaufwendungen, Investitionen in IT-Systeme sowie laufende Instandhaltungsmaßnahmen wirkten belastend. Der Umsatzanstieg reichte nicht aus, um diese Effekte vollständig zu kompensieren. Das zeigt, dass sich das Marktumfeld zwar stabilisiert, aber weiterhin keinen Spielraum für deutliche Margenverbesserungen lässt.
Prognose bestätigt
Trotz des schwächeren Quartalsergebnisses hält Hornbach an der Prognose für das Gesamtjahr fest. Erwartet wird weiterhin ein operatives Ergebnis in etwa auf Vorjahresniveau. Das signalisiert Vertrauen in das eigene Geschäftsmodell, verdeutlicht aber auch, dass kurzfristig keine deutliche Ergebnisdynamik zu erwarten ist.
Einordnung der Zahlen
Hornbach zeigt mit den aktuellen Zahlen, dass Umsatzwachstum in einem schwierigen Markt möglich ist. Gleichzeitig bleibt die Ertragslage angespannt. Für Investoren steht damit weniger die kurzfristige Ergebnisentwicklung im Vordergrund als die Frage, wie effizient das Unternehmen Kosten steuern und seine Marktposition weiter ausbauen kann.








