Die Platform Group AG (ISIN: DE000A2QEFA1) hat drei Portfoliounternehmen veräußert. Damit setzt sie ihre im November angekündigte Strategie zur Fokussierung auf relevante Beteiligungen um. Das Düsseldorfer Software-Unternehmen für Plattformlösungen trennte sich im vierten Quartal 2025 wie geplant von den als non-core Assets ausgewiesenen Unternehmen Emco Electroroller, Aplanta sowie X-Mobility.
Die drei Gesellschaften vereinten bisher ein Umsatzvolumen von lediglich 0,2 Prozent innerhalb der TPG-Gruppe auf sich. Platform Group konnte durch die Veräußerung einen einstelligen Millionenbetrag als Verkaufserlös erzielen. Für CEO Dr. Dominik Benner markiert dieser Schritt einen wichtigen Meilenstein zur stärkeren Konzentration auf größere Beteiligungen. Zudem soll die Konzernmarge verbessert werden. Das Management betonte, dass die veräußerten Unternehmen keinen Einfluss auf die Prognose für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 haben.
Fokussierung auf größere Beteiligungen als strategisches Ziel
Mit der Portfoliobereinigung verfolgt Platform Group das Ziel, sich stärker auf relevante und größere Beteiligungen zu fokussieren. Diese strategische Neuausrichtung soll die Marge erhöhen und Ressourcen freisetzen. So können bei ausgewählten Portfoliounternehmen aktiv weitere Zukäufe getätigt werden. Die Strategie zielt darauf ab, durch Konzentration auf Kernbeteiligungen die Effizienz zu steigern. Gleichzeitig soll die Wachstumsdynamik beschleunigt werden. Das Management hatte diese Pläne bereits im Rahmen der Präsentation vom 12. November 2025 kommuniziert. Sie werden nun zügig umgesetzt. Die schnelle Umsetzung unterstreicht die Handlungsfähigkeit des Konzerns. Auch zeigt sie die klare strategische Ausrichtung.
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Platform Group mit breiter Marktpräsenz
Platform Group ist als Softwareunternehmen durch eigene Plattformlösungen in 28 Branchen aktiv. Es bedient sowohl B2B- als auch B2C-Kunden. Zu den Branchen gehören unter anderem Möbelhandel, Maschinenhandel, Dentaltechnik und Luxusmode. Die Gruppe verfügt über 19 Standorte in Europa und realisierte im Jahr 2024 einen Umsatz von 525 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA bereinigt) betrug 33 Millionen Euro. Diese Zahlen dokumentieren die signifikante Größe und Ertragskraft des Konzerns. Die internationale Aufstellung mit Präsenz in verschiedenen europäischen Märkten bildet eine solide Basis für weiteres Wachstum.
Bestätigung der Prognosen
Im Rahmen des Q3 Earning Calls vom 6. November 2025 wurden die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres präsentiert. Der Vorstand bestätigte ausdrücklich die Prognose für das laufende Geschäftsjahr sowie die veröffentlichte Mittelfristplanung 2026. Die Tatsache, dass die nun veräußerten Unternehmen keinen Einfluss auf diese Prognosen haben, unterstreicht deren marginale Bedeutung für die Gesamtgruppe. Diese Tatsache rechtfertigt die strategische Entscheidung zur Fokussierung. Für Anleger bietet die klarere Struktur des Portfolios eine bessere Einschätzbarkeit der künftigen Entwicklung. Auch die Wachstumspotenziale in den verbliebenen Kerngeschäftsfeldern werden sichtbarer.








