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Pyramid: Serverboom treibt das Wachstum an

Juli 13, 2026
in News

Die Pyramid AG (ISIN: DE000A41YDL0) startet mit spürbarem Schwung in die zweite Jahreshälfte. Der IT-Spezialist hat erste Zahlen zum ersten Halbjahr 2026 vorgelegt. Und diese fallen deutlich positiv aus. Das operative Geschäft, gebündelt in der Tochter Pyramid Computer GmbH, kam nach ersten Berechnungen auf einen Umsatz von rund 40,3 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Plus von über zehn Prozent. Besonders auffällig ist dabei das zweite Quartal. Denn hier zog das Geschäft in allen Bereichen an. Parallel dazu veröffentlichte das Unternehmen den geprüften Jahres- und Konzernabschluss für 2025. Für Anleger ergibt sich damit ein rundes Bild aus Rückblick und aktueller Dynamik.

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Starkes zweites Quartal und voller Auftragsspeicher

Ein Blick auf die Quartale zeigt die Beschleunigung. Auf das erste Quartal entfielen rund 17,7 Millionen Euro Umsatz. Im zweiten Quartal waren es dann bereits 22,6 Millionen Euro. Auch das Ergebnis zog kräftig an. Das EBITDA der Tochtergesellschaft lag im ersten Halbjahr bei etwa 1,9 Millionen Euro. Davon wurde der Löwenanteil von rund 1,7 Millionen Euro im zweiten Quartal erwirtschaftet.

Hinter dieser Entwicklung steht ein rekordhoher Auftragseingang. Allein im ersten Quartal kamen Bestellungen im Wert von 26,9 Millionen Euro herein. Dabei konnte das Unternehmen zahlreiche Neukunden gewinnen. Gefragt waren vor allem Server, KI-Server und Storage-Systeme. Zudem verweist das Management auf eine Auftragseingangs-Run-Rate von mehr als 100 Millionen Euro. Diese stimmt auch für das zweite Halbjahr zuversichtlich.

Pyramid schließt den faytech-Umbau ab

Der Blick zurück auf 2025 wird von einem großen Umbau geprägt. Der Konzernumsatz stieg auf 74,2 Millionen Euro, nach 68,3 Millionen Euro im Jahr zuvor. Das bereinigte Konzern-EBITDA lag hingegen bei 2,4 Millionen Euro und damit unter dem Vorjahreswert von 3,2 Millionen Euro. Dieser Rückgang hat allerdings einen klaren Hintergrund.

Denn im vergangenen Jahr trennte sich der Konzern von den internationalen Tochtergesellschaften der faytech AG. Diese Transaktion und die damit verbundenen Entkonsolidierungseffekte belasteten das Zahlenwerk. CFO Christian Damjakob betont, dass der testierte Abschluss die vorläufigen Zahlen vom März im Großen und Ganzen bestätigt. Zugleich ist der Umbau nun abgeschlossen. Somit kann sich das Unternehmen ohne weitere Belastungen auf das europäische Kerngeschäft konzentrieren. Die Eigenkapitalquote blieb mit 53,6 Prozent nahezu stabil.

Kurs auf profitables Wachstum

Das Geschäftsmodell der Pyramid AG ruht auf mehreren Säulen. Neben der Pyramid Computer GmbH gehören die auf IT-Infrastruktur spezialisierte RNT Rausch GmbH und die Touchscreen-Marke faytech zum Verbund. Damit deckt der Anbieter ein breites Feld von Servern über Storage bis zu mobilen Rechenzentren ab. Seit Februar 2026 ist die Aktie zudem im Segment m:access der Börse München notiert.

Vorstandschef Andreas Empl verweist auf die anhaltend hohe Nachfrage, auch bei Großkunden. Trotz teils deutlich gestiegener Komponentenpreise gelte Pyramid als zuverlässiger Lieferant. Für Anleger bleibt dennoch eine Frage im Blick. Denn ein wachsender Umsatz muss sich mittelfristig auch in einer spürbar höheren Marge niederschlagen. Gelingt dies, könnte aus dem operativen Rückenwind ein nachhaltiger Trend werden. Die kommenden Quartalszahlen dürften darüber mehr verraten.

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Schlagwörter: FNPyramid
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