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SMA Solar: Schwaches Marktumfeld führt zu drastischer Prognosesenkung

September 3, 2025
in News
SMA Solar: Schwaches Marktumfeld führt zu drastischer Prognosesenkung

Die SMA Solar Technology AG (DE000A0DJ6J9) kämpft mit einem schwierigen Marktumfeld. Der Wechselrichterhersteller aus Niestetal hat seine Prognose für 2025 deutlich gesenkt und erweitert die Restrukturierungsmaßnahmen. Anleger müssen sich auf harte Zeiten einstellen.

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Drastische Verschlechterung bei Home & Business Solutions

Die Division Home & Business Solutions bereitet SMA Solar erhebliche Sorgen. Die für 2025 und die Folgejahre erwartete Umsatzentwicklung hat sich im dritten Quartal noch einmal deutlich verschlechtert. Das führt zu zusätzlichen Wertminderungsaufwendungen wie Vorratsabwertungen und Sonderabschreibungen auf aktivierte Entwicklungsprojekte.

Der Vorstand rechnet mit Einmalaufwendungen zwischen 170 und 220 Millionen Euro. Diese enormen Belastungen zeigen, wie dramatisch sich das Geschäftsumfeld verändert hat. Rückstellungen für weitere Restrukturierungsmaßnahmen kommen noch hinzu.

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SMA Solar: Umfassende Restrukturierung angekündigt

Aufgrund der anhaltend schwachen Marktentwicklung in den Segmenten für Privat- und Gewerbeanlagen erweitert SMA die bereits laufenden Restrukturierungsmaßnahmen. Besonders betroffen ist die Division Home & Business Solutions. Das Unternehmen will das Produktportfolio anpassen und die Wertschöpfungstiefe überdenken.

Eine stärkere Nutzung der internationalen Standorte steht ebenso auf dem Plan wie eine effizientere Servicestrategie. Diese Maßnahmen sollen bis Ende 2027 zusätzliche jährliche Kosteneinsparungen von mehr als 100 Millionen Euro bringen. Ob das ausreicht, bleibt abzuwarten.

Prognose drastisch nach unten korrigiert

Die Einmaleffekte führen zu einer deutlichen Anpassung der Ergebnisprognose. Das EBITDA wird nun zwischen minus 80 und minus 30 Millionen Euro erwartet. Ursprünglich hatte das Management 70 bis 80 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Diese Korrektur um 150 Millionen Euro zeigt das Ausmaß der Probleme.

Beim Umsatz rechnet SMA Solar jetzt mit 1.450 bis 1.500 Millionen Euro statt der ursprünglich prognostizierten 1.500 bis 1.550 Millionen Euro. Diese moderate Senkung täuscht über die erheblichen Probleme hinweg. Die Margenerosion ist das eigentliche Problem.

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Schwieriges Umfeld für Solarunternehmen

SMA Solar steht exemplarisch für die Probleme der deutschen Solarbranche. Nach dem Boom der vergangenen Jahre ist eine Ernüchterung eingetreten. Überkapazitäten und sinkende Preise setzen die Unternehmen unter Druck. Besonders im Privatkundengeschäft hat sich die Nachfrage abgeschwächt.

Die chinesische Konkurrenz verschärft den Preisdruck zusätzlich. Deutsche Unternehmen wie SMA Solar müssen ihre Kostenstrukturen drastisch anpassen. Ob die angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen ausreichen, wird sich zeigen müssen. Die Aktionäre müssen jedenfalls auf schwierige Zeiten gefasst sein.

Schlagwörter: DE000A0DJ6J9FNSMA Solar
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