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Silberrausch 2.0 – Rebound auf 100 USD wegen hoher Defense-Nachfrage! Rheinmetall, CSG, Hensoldt, Aftermath Silver, Prismo Metals

Februar 12, 2026
in International
Silberrausch 2.0 – Rebound auf 100 USD wegen hoher Defense-Nachfrage! Rheinmetall, CSG, Hensoldt, Aftermath Silver, Prismo Metals

Kaum zu fassen! Nach einer gigantischen Eindeckungs-Rally bis auf 122 USD zum Januar-Verfallstermin konnten sich die schuldigen Banken zu einem deutlichen niedrigeren Settlement-Preis bei etwa 75 USD eindecken. In den Monaten zuvor hatte sich eine physische Nachfrage von über 250 Mio. Unzen am Horizont aufgetan, mehr als ein Viertel einer ganzen Jahresproduktion. Was viele als irregulären Bullenmarkt bezeichnen, dürfte eher einer fundamentalen Wende in der Bewertung des Edelmetalls darstellen. Denn es wird industriell benötigt und anders als bei Gold – auch verbraucht! D.h. die umlaufende Menge an Silber erhöht sich zwar durch eine Jahresproduktion von etwa 800 Mio. Unzen, doch es geht in großen Teilen durch Abnahmeverträge in die HighTech-Industrie und gelangt neuerdings auch in die Hände von Spekulanten. Ganz neu sind die Gedanken, das Metall wie auch den großen Bruder Gold als Hedge gegen Verwerfungen im Finanzsystem zu betrachten. Denn während sich die internationale Staatengemeinschaft vom US-Dollar verabschiedet, nehmen die Bestände in physischen Metallen merklich zu. Dank Donald Trumps unbeliebter Außenpolitik gegenüber seinen transatlantischen Partnern, dürften sich diese Trends mittelfristig eher noch verstärken. Der Weg zu deutlich höheren Kursen ist also geebnet. Gut für Investoren, die Silber auf dem Radar haben!

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Silber – Der Schlüssel zu 1000 HighTech-Anwendungen

Die Börse hat im Übergang von 2025 auf 2026 einen wahren Kaufrausch in Sachen kritischer Metalle erlebt.Das Hauptaugenmerk liegt aktuell auf Kupfer, Wolfram und Silber – die zentralen Metalle der modernen HighTech-Industrie. Silber ist aufgrund seiner einzigartigen physikalischen Eigenschaften, insbesondere der höchsten elektrischen und thermischen Leitfähigkeit aller Metalle, ein unverzichtbares Material für Tech-Anwendungen, Medizinapparaturen und Rüstung. Dort wird es vor allem in Elektronikkomponenten wie Leiterplatten, Kontakten, Halbleitern, 5G-Technologien, Touchscreens und IoT-Geräten eingesetzt, wo es eine präzise Signalübertragung und Korrosionsbeständigkeit gewährleistet. Zudem dominiert Silber die Photovoltaik-Industrie, wo es in Solarzellen als Leiter die Effizienz der Energieumwandlung steigert und seit 2024 mit 197,6 Millionen Unzen ein Rekord-Nachfrageniveau erreichte. Im Gesundheitswesen nutzt man seine antimikrobiellen Eigenschaften für Wundverbände, Katheter und Instrumente. In schließlich in der Rüstungsindustrie findet Silber Anwendung in batteriebetriebenen Drohnen, Torpedos, Radarsystemen, Kommunikationsgeräten, Avionik von Kampfflugzeugen wie dem F-35 sowie Laserwaffen und optischen Sensoren dank seiner Reflexionsfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit. Diese Verwendungen sind strategisch kritisch, da militärische Systeme höchste Zuverlässigkeit unter Extrembedingungen erfordern. 

Die globale industrielle Nachfrage nach Silber betrug 2024 etwa 680 Millionen Unzen und soll 2025 auf rund 724 Millionen Unzen ansteigen, was 80 Prozent des Gesamtangebots überschreitet. Prognosen deuten wegen zunehmender Spekulation und Hortungseffekten auf ein anhaltendes Defizit von über 200 Millionen Unzen jährlich hin, da die Minenproduktion wohl bei 824 Millionen Unzen stagniert. Der Rüstungssektor trägt einen verborgenen, aber wachsenden Anteil zur Nachfrage bei, dominiert von steigenden Militärausgaben, die in 2024 auf über 2,7 Billionen US-Dollar anstiegen – ein Plus von 9,4 Prozent. Beispielsweise enthält eine Tomahawk-Rakete 15,5 kg Silber, das bei Einsatz unwiederbringlich zerstört wird. Genaue Prozentsätze für Rüstung sind schwer quantifizierbar, da militärische Beschaffung priorisiert und nicht öffentlich detailliert wird. Statistisch fällt sie primär unter Elektronik (461 Mio. Unzen in 2024) und treibt so globale Engpässe. Geopolitische Spannungen wie Ukraine-Krieg und Nahost-Konflikt beschleunigen diesen Trend. Für Investoren signalisiert dies anhaltende Preisdynamik, denn die industrielle Verbrauchsnachfrage bindet bis 2030 potenziell die gesamte Weltproduktion. Recycling ist bei Rüstung limitiert, was die Bestände schmälert. Insgesamt positioniert sich Silber als kritisches Asset mit Aufwärtspotenzial inmitten von Tech-Boom und Wettrüsten. Anleger können in vielfältiger Weise an diesen Trends teilhaben.

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Prismo Metals – Genehmigung für Silver King ist erfolgt

Unter den neuen Silber-Projekten sticht Prismo Metals (ISIN: CA74275P1071 | WKN: A2QEGD) mit seinem Silver King-Projekt in Arizona ins Auge. Das Unternehmen unter Leitung des erfahrenen CEO Alain Lambert positioniert sich als fokussierter Explorer im Arizona Copper Belt, einer der produktivsten Kupferprovinzen weltweit mit historisch milliardenschweren Erzvorkommen. Die geologische Ausgangslage erhöht statistisch die Wahrscheinlichkeit signifikanter Entdeckungen, insbesondere im Umfeld bestehender Großlagerstätten.

Im Zentrum der aktuellen Aktivitäten steht das Silver-King-Projekt, ein historisch hochgradiger Silberproduzent mit dokumentierter Förderung von rund sechs Millionen Unzen Silber bei außergewöhnlich hohen Durchschnittsgehalten. Moderne geophysikalische Untersuchungen, darunter IP- und Resistivitätsmessungen, bestätigen ausgeprägte Anomalien in Silber, Gold und Kupfer und lieferten die Grundlage für priorisierte Bohrziele. Die nun genehmigte und vollständig finanzierte Phase-1-Kampagne umfasst zunächst rund 1.000 Meter Diamantbohrungen in neun Bohrlöchern, wobei die erste Mobilisierung noch im Februar 2026 erfolgen wird. Ziel ist es, den oberen Abschnitt eines steil einfallenden, röhrenförmigen mineralisierten Körpers sowie angrenzende Stockwork-Zonen systematisch zu testen. Eine zweite Phase soll tiefere Bereiche evaluieren und damit die vertikale Ausdehnung des Systems überprüfen.

Analytisch bemerkenswert ist die erkennbare Metallzonierung mit silberreichen Strukturen nahe der Oberfläche und kupferdominierter Mineralisierung in der Tiefe, was auf ein entwickeltes porphyrisches System hindeutet. Vergleichbare geologische Konfigurationen finden sich im regionalen Umfeld, darunter die nur wenige Kilometer entfernte Resolution-Lagerstätte eines Joint Ventures von Rio Tinto und BHP. Diese Nachbarschaft unterstreicht das potenzielle Upside, auch wenn der Explorationsnachweis naturgemäß noch aussteht. Strategisch bedeutsam ist zudem das Hot-Breccia-Projekt, bei dem Prismo seinen Anteil jüngst auf 95 % erhöhte und sich eine Option auf die vollständige Kontrolle sicherte. Die klare Eigentümerstruktur reduziert Transaktionshemmnisse und erhöht die Attraktivität gegenüber potenziellen Partnern. Historische Tiefbohrungen trafen dort auf Kupfer- und Zink-Skarn-Mineralisierungen in Tiefen, die typisch für Randbereiche größerer Porphyrsysteme sind, während moderne ZTEM- und Magnetikdaten ein großflächiges Zielgebiet mit über einem Quadratkilometer Ausdehnung definieren. Vor dem Hintergrund strukturell steigender Kupfernachfrage durch Elektrifizierung, Netzinfrastruktur und sicherheitspolitische Investitionen gewinnt die Positionierung in den USA zusätzlich an strategischem Gewicht, zumal Kupfer dort als kritischer Rohstoff eingestuft ist.

Ergänzt wird das Portfolio durch das Ripsey-Projekt mit oberflächennahen hochgradigen Kupferzonen und das mexikanische Silberprojekt Palos Verdes, wodurch sowohl kurzfristige Bohrkatalysatoren als auch geographische Diversifikation gegeben sind. Finanzseitig stärkte das Unternehmen seine Liquidität Anfang 2026 durch eine aufgestockte Privatplatzierung über 200.000 CAD zu 0,10 CAD je Einheit, inklusive Warrants mit dreijähriger Laufzeit. Die Mittel dienen primär der Umsetzung des Bohrprogramms bei Silver King und sichern die operative Handlungsfähigkeit in der aktuellen Explorationsphase. Bewertungsseitig erscheint Prismo im Peer-Vergleich moderat kapitalisiert, da Silber- und US-Kupferexplorer in vergleichbarem Stadium teils deutlich höher bewertet werden. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 12 Mio. CAD zählt das Unternehmen zu den Small Caps im kanadischen Explorationssektor, was bei Explorationserfolgen einen überproportionalen Bewertungshebel eröffnet. Zwischen 0,10 und 0,12 CAD bestehen noch gute Einstiegsmarken.

Aftermath Silver – Silber, Kupfer und Mangan als Werttreiber in Südamerika

Auch in Südamerika spielt die Rohstoff-Musik! Aftermath Silver (ISIN: CA00831V2057 | WKN: A2DMFN) positioniert sich als aussichtsreicher Explorer im strategisch zunehmend bedeutenden Rohstoffraum Latein-Amerika. Denn Peru und Chile gelten nicht nur geologisch als privilegierte Bergbauregionen, sondern profitieren aktuell auch von einer deutlichen Belebung der Investitionstätigkeit, was sich in signifikant steigenden Kapitalzuflüssen widerspiegelt. Vor dem Hintergrund höherer Metallpreise und verbesserter regulatorischer Planungssicherheit kehrt institutionelles Kapital verstärkt in Explorations- und Entwicklungsprojekte zurück.

Kernasset von Aftermath ist das Silber-Kupfer-Mangan-Projekt Berenguela im Süden Perus. Die zuletzt aktualisierte Ressourcenschätzung weist eine gemessene und angezeigte Ressource von 51,55 Mio. Tonnen aus, was einer substanziellen Ausweitung gegenüber früheren Modellen entspricht. Enthalten sind rund 122,5 Mio. Unzen Silber, 717 Mio. Pfund Kupfer sowie signifikante Mangan- und Zinkanteile – eine Metallkombination, die sowohl von Elektrifizierung als auch von Batterie- und Infrastrukturtrends profitiert. Die vergleichsweise homogene Verteilung der Gehalte über weite Teile der Lagerstätte reduziert das geologische Risiko und erhöht die Prognosequalität für die geplante Vormachbarkeitsstudie, welche 2026 abgeschlossen werden soll. Besonders hervorzuheben sind hochgradige Abschnitte im östlichen Projektbereich mit über 1 % Kupfer, kombiniert mit starken Silber- und Manganwerten über mächtige Intervalle. Das aktuell laufende Bohrprogramm über rund 6.000 Meter zielt auf die Verdichtung der Ressource und die Hochstufung in höhere Kategorien ab, um die technische Basis für Wirtschaftlichkeitsrechnungen weiter zu stärken. Parallel wird ein vier Kilometer entferntes Skarn-Ziel getestet, das das Explorationspotenzial über die bestehende Ressource hinaus erweitern könnte. Mit Challacollo in Chile verfolgt Aftermath zudem ein zweites Standbein, wo ein bis zu 2.000 Meter umfassendes Programm die bestehende Silberressource perspektivisch ausbauen soll. Diese Diversifikation mindert projektspezifische Risiken und erhöht die strategische Optionalität in zwei etablierten Bergbaunationen.

Finanziell ist das Unternehmen nach einer aufgestockten Privatplatzierung über mehr als 20 Mio. CAD solide ausgestattet, wobei ein bedeutender Ankerinvestor bis zu 10 Mio. CAD beisteuerte. Die Kapitalbasis ermöglicht es, sowohl die laufenden Bohrungen als auch die fortgeschrittenen Ingenieurarbeiten zur Prozessauslegung und potenziellen Produktion von Mangansulfat in Batteriequalität voranzutreiben. Die Ernennung des erfahrenen COO Danny Keating bringt jahrzehntelange Expertise in Minenentwicklung und Projektumsetzung in die Firma und unterstreicht den Übergang von der reinen Exploration in eine Phase systematischer Projektentwicklung. Die gleichzeitige Höherstufung an der TSX Venture Exchange in die Kategorie Tier 1 verbessert die kapitalmarktseitige Wahrnehmung.

Makroökonomisch spielt Aftermath in einem geopolitisch relevanten Umfeld, da Südamerika im globalen Wettbewerb um kritische Rohstoffe zunehmend als verlässliche Lieferregion wahrgenommen wird. Der Großteil aktueller M&A-Transaktionen im Bergbau entfällt auf die Region, während sowohl die USA als auch die EU ihre diplomatischen und finanziellen Aktivitäten dort intensivieren. Diese strukturellen Kapitalströme erhöhen die Wahrscheinlichkeit strategischer Partnerschaften oder Übernahmeinteressen bei fortgeschrittenen Projekten. Mit einer Marktkapitalisierung im Bereich von 400 Mio. CAD konnte die AAG-Aktie eine Performance von 150 % aufs Parkett zaubern. Der Markt sieht in Berenguela einen zukünftigen, multifunktionalen Lieferanten für Silber, Kupfer und batterierelevantem Mangan. Die Höherbewertung dürfte sich nahtlos fortsetzen.

Rüstungswerte International – Die erste Korrekturwelle läuft

Eine wichtige Abnehmergruppe für kritische Metalle ist der Defense-Sektor. Sie sind essenziell für Panzerungen, Elektronik und Präzisionsmunition, sodass Lieferkettenrisiken trotz politischer Rückendeckung ein latenter Unsicherheitsfaktor bleiben. Wie stark sicherheitsrelevante Industrien inzwischen von strategischen Rohstoffen und komplexen Lieferketten abhängen, zeigt sich exemplarisch bei Rheinmetall, CSG und Hensoldt – drei Schwergewichten im europäischen Verteidigungssektor mit unterschiedlichen operativen Schwerpunkten. Rheinmetall (ISIN: DE0007030009 | WKN: 703000) hat sich vom klassischen Automobilzulieferer zunehmend zu einem integrierten Rüstungskonzern transformiert und profitiert massiv von steigenden Verteidigungsbudgets in Europa und der NATO. Getrieben durch Munitionsprogramme, gepanzerte Fahrzeuge und Luftverteidigungssysteme erreichte der Auftragsbestand zuletzt neue Höchststände, was die Visibilität der Umsätze über Jahre absichert. CEO Papperger erwartet bis 2029 eine Umsatzgröße von ca. 35 Mrd. EUR, in 2023 waren es erst 7,2 Mrd. EUR. Parallel dazu investiert der Konzern Milliarden in Kapazitätsausbau und neue Fertigungslinien, um Engpässe bei Artilleriemunition und Gefechtsfahrzeugen zu reduzieren. Bewertungsseitig spiegelt das derzeitige Kursniveau mit 2026e KGV von 40 jedoch bereits hohe Wachstumserwartungen wider. Anzumerken ist auch, dass Rheinmetall mit ambitionierten Umsatz- und Margenzielen in einem politisch unterstützten, aber zyklischen Umfeld operiert. Nach einer Rally von über 2.000 % hat sich seit Oktober 2025 keine weitere Aufwertung ergeben. Die Aktie muss wohl erst in seine Erwartungen hineinwachsen. Aus Anlegersicht muss dieser Prozess nicht abgewartet werden, da er hohe Korrekturrisiken beinhaltet. Ein Akkumulieren des Titels ist im Konsolidierungsfall im Bereich 1.250 bis 1.400 EUR interessant.

Die tschechische CSG Group NYV (ISIN: NL0015073TS8 | WKN: A420X0) wurde in 2026 mit einer Bewertung von über 35 Mrd. EUR an der EuroNext notiert. Das Konglomerat des Milliardärs Michal Strnad hat sich durch gezielte Akquisitionen, unter anderem im Munitions- und Raketensegment, zu einem paneuropäischen Rüstungsverbund entwickelt. Der neue Titel reüssierte anfangs mit einem Kursaufschlag von 40 %, auch wenn die Kurs-Euphorie nun nach zwei Wochen schon deutlich verflogen scheint. Dennoch, CSG reiht sich erfolgreich in die Riege der europäischen Defense-Titel ein und kann auf ähnliche Wachstumszahlen wie Rheinmetall verweisen. Anleger sollten aber keine Überrenditen zum Sektor erwarten, denn die Bewertung scheint ambitioniert. Laut Emissionsprospekt lag der Umsatz in 2024 vollkonsolidiert bei 5,2 Mrd. EUR und soll bis Ende 2026 auf ambitionierte 7,6 Mrd. EUR steigen. Damit rangiert das 2026e Kurs-Umsatz-Verhältnis bereits bei über 4. Für Investoren ergibt sich ein Mix aus hoher Bewertung und operativer Hebelwirkung, sofern die Expansionsstrategie reibungslos umgesetzt wird.

Im Reigen der europäischen Defense-Titel erscheint auch die deutsche Hensoldt (ISIN: DE000HAG0005 | WKN: HAG000) als interessante Option. Das Unternehmen aus München positioniert sich als HighTech-Spezialist für Sensorik, Radar- und Aufklärungssysteme und bildet damit das technologische Rückgrat moderner Verteidigungsarchitekturen. Die starke Nachfrage nach Luftverteidigung, elektronischer Kampfführung und vernetzter Gefechtsführung treibt die Auftragseingänge kontinuierlich an. Besonders im Kontext integrierter Luftabwehrsysteme gewinnt die Fähigkeit zur Echtzeit-Datenfusion strategische Bedeutung, was Hensoldt in eine Schlüsselrolle innerhalb europäischer Sicherheitsinitiativen rückt. Die hohe Wertschöpfungstiefe in der Elektronikfertigung macht das Unternehmen jedoch stark abhängig von Halbleitern, Gallium, Germanium und Seltenen Erden, deren Verfügbarkeit geopolitisch sensibel ist. Margenseitig profitiert Hensoldt von einem wachsenden Service- und Softwareanteil, der wiederkehrende Erlöse generiert und die Volatilität klassischer Projektgeschäfte abfedert. Die Bewertung liegt mit 2026e KGV 41 und KUV 3,8 jedoch stark über dem historischen Durchschnitt, was die Erwartung widerspiegelt, dass Sensorik und elektronische Aufklärung künftig überproportional an den EU-Verteidigungshaushalten partizipieren wird.

FAZIT

Strategische Metalle bleiben 2026 ein Schlüsselthema für Industrie insbesondere Verteidigung. Steigende Rüstungsbudgets und Elektrifizierung erhöhen den Bedarf an Kupfer, Speziallegierungen und HighTech-Materialien, bei gleichzeitig angespannten Lieferketten. Im Zentrum des Anleger-interesses stehen weiter Defense-Werte wie Rheinmetall, CSG und Hensoldt, die mit Munition, Fahrzeugen sowie Sensor- und Radartechnologie zentrale Bausteine der europäischen Sicherheitsarchitektur liefern. Ergänzend bieten Explorationsunternehmen wie Prismo Metals und Aftermath Silver einen spekulativeren Hebel auf steigende Metallpreise. Prismo adressiert das Silber- und Kupferpotenzial in den USA, Aftermath entwickelt umfangreiche Silber-Kupfer-Mangan-Projekte in Latein-Amerika. Während die etablierten Rüstungskonzerne für Stabilität stehen, eröffnen die Explorer bei operativen Erfolgen überdurchschnittliches Upside. Eine sinnvolle Kombination ermöglicht ein ausgewogenes Exposure entlang der Wertschöpfungskette, von der Ressource bis zum Endprodukt.

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