Die Elektronikbranche steht unter Druck. FORTEC Elektronik (DE0005774103) spürt dies deutlich in den Geschäftszahlen für 2024/2025. Trotz eines herausfordernden Umfelds erreichte das Unternehmen aber seine angepasste Prognose.
Umsatzrückgang trifft FORTEC hart
Der Konzernumsatz sank um 16 Prozent auf 79,7 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch 94,5 Millionen Euro gewesen. Besonders schmerzhaft: Das EBIT brach von 7,1 auf nur noch 1,9 Millionen Euro ein. Die entsprechende Marge schrumpfte von 7,5 auf magere 2,4 Prozent.
Handelszölle und zurückhaltende Kunden belasteten die Entwicklung erheblich. Die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten führten zu einer verhaltenen Investitionsbereitschaft bei den Abnehmern. Für einen Spezialisten wie FORTEC sind solche Marktveränderungen nur schwer zu kompensieren.
FORTEC trifft angepasste Erwartungen
Immerhin lag der Umsatz am unteren Ende der im Februar angepassten Prognose von 80 bis 95 Millionen Euro. Beim EBIT übertraf FORTEC sogar die erst im Juli korrigierte Erwartung. Statt der prognostizierten 1,0 bis 2,0 Millionen Euro wurden 1,9 Millionen Euro erreicht.
Der Auftragsbestand verringerte sich leicht auf 50,0 Millionen Euro nach 53,4 Millionen Euro im Vorjahr. Dies deutet auf eine weiterhin verhaltene Nachfrage hin. Vorstandschefin Sandra Maile betont die Notwendigkeit zusätzlichen Rückenwinds für nachhaltige Wachstumsziele.
Ausblick bleibt herausfordernd
FORTEC steht exemplarisch für die Schwierigkeiten vieler Elektronik-Nebenwerte. Die Abhängigkeit von konjunkturellen Zyklen und internationalen Handelsbedingungen macht Planungen schwierig. Gleichzeitig zeigt das Erreichen der angepassten Prognose eine gewisse operative Stabilität.







