Der Stuttgarter IT-Dienstleister bleibt trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf Wachstumskurs. Doch die jüngsten Zahlen zeigen auch Herausforderungen auf.
Solide Zahlen trotz widriger Umstände
GFT Technologies (DE0005800601) hat das erste Halbjahr 2025 mit einem Umsatzplus von 2,8 Prozent auf 441,51 Millionen Euro abgeschlossen. Das bereinigte EBIT stieg leicht auf 30,14 Millionen Euro. Allerdings ging das Ergebnis vor Steuern deutlich zurück – von 30,05 auf 19,02 Millionen Euro. Hier wirkte sich ein positiver Sondereffekt aus dem Vorjahr aus.
Die Zahlen zeigen eine typische Situation für IT-Dienstleister. Währungseffekte und regionale Schwächen belasten das Geschäft. Besonders die schwächere Entwicklung in Großbritannien macht dem Unternehmen zu schaffen. Dennoch bleibt der Grundtrend positiv.
GFT Technologies setzt auf strukturelle Anpassungen
Das Management reagiert proaktiv auf die Herausforderungen. Strukturelle Maßnahmen bei der britischen Tochter und der deutschen GFT Software Solutions GmbH sollen die Effizienz steigern. Diese Schritte sind notwendig, um die Margen zu stabilisieren.
Die Währungseffekte durch die Euro-Stärke belasten zusätzlich. Für international agierende Unternehmen ist dies ein bekanntes Problem. GFT kann diese Entwicklung nicht beeinflussen. Umso wichtiger werden operative Verbesserungen.
Prognose wird nach unten angepasst
Für 2025 erwartet GFT nun einen Umsatz von 885 Millionen Euro statt der ursprünglich geplanten 930 Millionen Euro. Das bereinigte EBIT wird auf 65 Millionen Euro reduziert. Die EBT-Prognose sinkt auf 45 Millionen Euro.
Diese Anpassung ist nachvollziehbar. Die Marktdynamik hat sich nicht wie erhofft entwickelt. Dennoch bleibt das zweite Halbjahr wichtig. Hier rechnet das Management mit einer positiven Geschäftsentwicklung. Ob die erhoffte Belebung eintritt, wird entscheidend für die weitere Kursentwicklung sein.







