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Kriege, Kupfer, Knappheit – Dampf im Kessel für BHP, Glencore, Algo Grande Copper, Gunnison Copper und Rheinmetall

März 6, 2026
in International
Kriege, Kupfer, Knappheit – Dampf im Kessel für BHP, Glencore, Algo Grande Copper, Gunnison Copper und Rheinmetall

Der eskalierende Konflikt rund um den Iran verändert die globalen Prioritäten rasant. Während Regierungen ihre Verteidigungsbudgets erhöhen und Armeen ihre Bestände auffüllen, geraten industrielle Lieferketten zunehmend unter Druck. Munition, Fahrzeuge, Kommunikationssysteme und Luftverteidigung werden in immer größeren Stückzahlen nachgefragt, doch Produktion, Rohstoff-Verfügbarkeit und Logistik stoßen an ihre Grenzen. Wegen der bedrohten Straße von Hormus fahren Frachter nun wie ums Kap. Knappheiten bei Vorprodukten, gestörte Handelswege und geopolitische Spannungen treiben die Kosten nach oben und verschärfen den Wettbewerb um kritische Materialien.

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Parallel dazu wächst auch diesseits des Atlantiks der Bedarf an militärischer und sicherheitsrelevanter Infrastruktur. Die USA investieren bereits seit Jahren massiv in neue Systeme, während zugleich der Boom von KI-gestützten Technologien, Satellitenkommunikation und digitaler Verteidigung den industriellen Energie- und Materialbedarf weiter steigen lässt. Die EU steht wegen jahrelanger Friedenspolitik im Abseits und hat jetzt besonderen Druck, alles in Kürze aufzusetzen. Im Zentrum vieler dieser Systeme steht ein Rohstoff, ohne den Energie-Infrastruktur und moderne Rüstung kaum denkbar ist: Kupfer. Investoren sollten hellhörig werden!

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Das rote Metall – Verbaut in 10.000 elektrischen Apparaturen

Es steckt in Radaren, Elektronik, Präzisionsmunition, Kommunikationsnetzen und militärischer Energieversorgung. Kupfer bleibt trotz aller kurzfristigen Marktbewegungen ein strategischer Rohstoff der globalen Transformation und spielt sowohl in der Energie- und Digitalwirtschaft als auch zunehmend im militärischen Bereich eine zentrale Rolle. Nach einem Preisanstieg von rund 36 % im vergangenen Jahr hat das Metall auch 2026 mit Notierungen von zeitweise über 13.000 US-Dollar je Tonne neue Rekordstände erreicht. Gleichzeitig steht der Markt unter dem Einfluss widersprüchlicher Kräfte, weil strukturell steigende Nachfrage auf kurzfristige Überhänge und spekulative Terminmarktbewegungen trifft. 

Besonders stark wächst der Bedarf in Zukunftssektoren wie Stromnetzen, Elektromobilität, Rechenzentren und der globalen KI-Infrastruktur, deren hoher Energieverbrauch große Mengen an Leitungen und elektronischen Komponenten erfordert. Auch militärische Anwendungen gewinnen an Bedeutung, da moderne Waffensysteme erhebliche Mengen des Metalls benötigen. Zu allem Unglück entstehen weltweit zu wenig Kupferminen oder Erweiterungsprojekte. Sie befinden sich vor allem in Südamerika, Afrika und Teilen Asiens, doch sinkende Erzgehalte, steigende Kosten und lange Genehmigungsverfahren bremsen den Angebotsausbau. Diese strukturellen Faktoren nähren langfristige Engpasssorgen, obwohl der Markt kurzfristig noch keine akute Versorgungslücke zeigt. 

Am Terminmarkt erwarten einige Analysten zunächst eine volatile Seitwärtsphase. Die Mehrheit der großen Investmentbanken ist positiv, siedeln ihre Targets aber unter den aktuell gehandelten Preisen an. Goldman Sachs prognostiziert einen durchschnittlichen Preis von etwa 10.700 US-Dollar je Tonne im ersten Halbjahr, JP Morgan ist deutlich optimistischer und erwartet im Jahresdurchschnitt rund 12.075 US-Dollar je Tonne, gestützt auf ein prognostiziertes Defizit von etwa 330.000 Tonnen. Citigroup rechnet dagegen kurzfristig mit einer volatileren Entwicklung und sieht Kupfer aber zeitweise eher im Bereich von rund 10.000 US-Dollar je Tonne, bevor strukturelle Nachfrage wieder stärkeren Auftrieb geben könnte. Ob die zwischenzeitliche Abkühlung tatsächlich kommt ist eher philosophisch, denn für einen Minenaufbau braucht es eh 10 bis 15 Jahre. Langfristig orientierte Anleger sollten neben Standardtiteln einige Explorer beimischen, die die Versorgung der nächsten Jahrzehnte durch Neuerschließung sichern.

Glencore und BHP – Die heimlichen Profiteure der Kupfer-Rally

Die jüngste Kupferrally offenbart vor allem einen strukturellen Vorteil für globale Bergbaukonzerne mit großen, bereits erschlossenen Lagerstätten – allen voran BHP und Glencore. Beide Unternehmen profitieren davon, dass der Markt zwar steigende Nachfrage verzeichnet, neue Großminen aber nur langsam entwickelt werden und bestehende Projekte deshalb einen wachsenden strategischen Wert erhalten. Bei BHP (WKN: 850524 | ISIN: AU000000BHP4) zeigt sich diese Verschiebung besonders deutlich: Kupfer hat inzwischen erstmals den größten Anteil am Konzernergebnis erreicht und steht für rund 51 % des EBITDA in 2025. Der Konzern baut seine Position im roten Metall derzeit gezielt aus und hat seine Produktionsprognose für 2026 auf etwa 1,9 bis 2,0 Millionen Tonnen angehoben. Mit neuen Projekten in Chile, Australien, Argentinien und den USA, soll die Produktion bis in die 2030er-Jahre weiter ausgebaut werden. Für Investoren ist entscheidend, dass BHP damit bereits über eine der stärksten Projektpipelines der Branche verfügt und vom strukturellen Angebotsdefizit profitieren kann, ohne aggressive Übernahmen tätigen zu müssen. Für 2026e erwarten Analysten einen Umsatz anstieg um 11 % auf 56,9 Mrd. USD, für Investoren schüttet BHP regelmäßig 4,6 % Dividende aus. Kein schlechter Deal!

Glencore (WKN: A1JAGV| ISIN: JE00B4T3BW64) befindet sich in einer anderen, aber strategisch ebenfalls vorteilhaften Position. Zwar fiel die eigene Kupferproduktion in 2025 um rund 11 % auf etwa 851.600 Tonnen, unter anderem aufgrund sinkender Erzgehalte und operativer Einschränkungen in einzelnen Minen. Genau diese Produktionsprobleme in der Branche verdeutlichen den strukturellen Angebotsengpass, der die Preise stützt. Laut aktuellem Ausblick nutzt Glencore diese Marktphase, um sein Portfolio neu auszurichten und plant eine deutliche Ausweitung der Kupferproduktion auf rund 1 Mio. Tonnen bis 2028 und etwa 1,6 Mio. Tonnen bis 2035. Kurzfristig könnte 2026 sogar den Tiefpunkt der eigenen Produktion markieren, bevor neue Projekte und steigende Erzgrade wieder zu mehr Wachstum führen. Das Unternehmen hatte vor Kurzem Verhandlungen über einen Zusammenschluss mit Rio Tinto ohne Einigung beendet. Insgesamt deutet vieles darauf hin, dass selbst ein Scheitern dieses konkreten Deals den Konsolidierungsdruck nicht aufhalten wird, sondern eher als Katalysator für weitere Zusammenschlüsse im globalen Bergbausektor wirkt. Analytisch betrachtet ist Glencore nach einer Kursverdoppelung in nur 12 Monaten etwas heiß gelaufen.

Algo Grande entdeckt größeres Kupfersystem – Adelita rückt in neue Dimension

Für Kupfer machen sich der US-Bundesstaat Arizona und Mexiko stark. Der kanadische Explorer Algo Grande Copper (WKN: A41UK1 | ISIN: CA0156071049) hat sich den bedeutenden Sonora-Arizona-Kupfergürtel vorgenommen, einen der produktivsten Metallprovinzen Nordamerikas. Das vollständig kontrollierte Adelita-Projekt im mexikanischen Bundesstaat Sonora bildet dabei den Kern der Unternehmensstrategie und stützt sich auf umfangreiche historische Explorationsarbeiten sowie bereits nachgewiesene Kupfer-, Gold- und Silbermineralisierung.

Im Fokus steht das Cerro-Grande-System, ein Skarnvorkommen, das durch attraktive Metallgehalte, günstige Geometrie und eine teilweise oberflächennahe Lagerung potenziell günstige Entwicklungsbedingungen aufweist. Neue Bohrresultate haben das geologische Bild zuletzt deutlich erweitert und zeigen, dass die Mineralisierung nicht nur seitlich, sondern vor allem vertikal stärker ausgeprägt sein könnte als bisher angenommen. Eine einzelne Bohrung durchteufte mehrere mineralisierte Zonen mit zusammen mehr als 40 Metern Skarnmineralisierung, darunter Abschnitte mit durchschnittlichen Kupfergehalten von rund 1,4 %. Besonders relevant für die langfristige Bewertung ist die Entdeckung mehrerer bislang unbekannter Horizonte unterhalb der historischen Bohrungen, die auf ein vertikal gestapeltes System hinweisen. Einschließlich angrenzender mineralisierter Gesteine ergibt sich damit eine deutlich größere Mächtigkeit des Systems, als frühere Modelle vermuten ließen. Zusätzlich weisen geochemische Signaturen wie erhöhte Molybdänwerte und intrusive Gesteine auf eine potenzielle porphyrische Quelle in größerer Tiefe hin, was das Skalierungspotenzial erheblich erhöhen könnte.

Zur Finanzierung der umfangreichen Arbeiten vor Ort hat das Unternehmen seine finanzielle Basis gestärkt und eine überzeichnete Finanzierung in Höhe von rund 6,5 Mio. CAD abgeschlossen. Die Mittel sollen vor allem in ein Phase-II-Bohrprogramm fließen, das Erweiterungsbohrungen im Kerngebiet von Cerro Grande sowie erste Tests entlang eines etwa sechs Kilometer langen Kalksteinkorridors vorsieht. Dieser Korridor beherbergt mehrere bislang nicht erbohrte Skarnziele, die das Potenzial eines größeren mineralisierten Distrikts unterstreichen könnten. Die Explorationsstrategie basiert dabei auf einer datengetriebenen Methodik, die klassische geologische Analyse mit moderner Geophysik und algorithmischen Modellierungen kombiniert, um priorisierte Bohrziele zu identifizieren. Verstärkt wurde das technische Profil des Unternehmens zudem durch den Eintritt des Porphyr-Spezialisten Raymond Jannas in den Verwaltungsrat, der umfangreiche Erfahrung mit großen Kupferprojekten einbringt. Sein Fokus liegt insbesondere auf der systematischen Suche nach tief liegenden Porphyrsystemen, die häufig als Quelle umfangreicher Skarnmineralisierung fungieren. Sollte es gelingen, die vertikale Ausdehnung der Mineralisierung zu bestätigen und gleichzeitig neue Ziele entlang des Korridors zu erschließen, könnte Adelita langfristig in eine deutlich größere Lagerstättendimension hineinwachsen. In einem Umfeld steigender Kupfernachfrage und knapper werdender Projektpipeline rückt Algo Grande damit zunehmend in den Fokus spekulativer Rohstoffinvestoren. Derzeit können Anleger noch zu einem Wert von 32 Mio. CAD beherzt einsteigen.

Neue Studie hebt Gunnison-Projekt auf 2-Mrd.-USD-Bewertung

Die zunehmende strategische Bedeutung von Kupfer für Energieinfrastruktur, Digitalisierung und Verteidigung rückt nordamerikanische Projekte stärker in den Fokus von Investoren und Industrie. In diesem Umfeld positioniert sich Gunnison Copper (ISIN: CA4028801088 | WKN: A40TP4) als wachstumsorientierter US-Kupferentwickler mit einem klaren Fokus auf inländische Wertschöpfung und stabile Lieferketten. Ein wesentlicher Fortschritt wurde mit der Johnson-Camp-Mine erreicht, die sich inzwischen in der Produktionsphase befindet und dem Unternehmen erstmals kontinuierliche Einnahmen generiert. Durch die Kooperation mit der Rio-Tinto-Tochter Nuton kommen zudem innovative Bioleaching-Technologien zum Einsatz, die eine jährliche Produktion von bis zu 25 Millionen Pfund Kupferkathoden ermöglichen sollen. Parallel treibt das Unternehmen die Entwicklung seines großvolumigen Gunnison-Projekts im Cochise Mining District voran, das als zukünftiges Kernasset gilt. 

Vor diesem Hintergrund unterstreicht eine aktualisierte Wirtschaftlichkeitsstudie nun das erhebliche Skalierungs- und Wertpotenzial des Projekts. Die Erstbewertung des Gunnison-Kupferprojekts in Arizona deutet auf eine deutliche Aufwertung des Projekts hin und unterstreicht dessen potenzielle strategische Bedeutung für die US-Kupferversorgung. Grundlage ist eine neue Preliminary Economic Assessment-Studie (PEA), die einen nach Steuern berechneten Kapitalwert von rund 2,0 Mrd. USD bei einem Diskontsatz von acht Prozent ausweist und damit etwa 55 % über der Bewertung der vorherigen Studie aus dem Jahr 2024 liegt. Die Wirtschaftlichkeit basiert auf einem langfristig angenommenen Kupferpreis von 4,60 USD pro Pfund, unter diesem Szenario ergibt sich ein interner Zinsfuß von rund 22,7 % sowie eine Amortisationszeit von knapp vier Jahren. Sollte der Kupferpreis längerfristig auf etwa 5,75 USD pro Pfund steigen, würde der Projektwert laut Sensitivitätsanalyse auf über 3 Mrd. USD anwachsen.

Das Projekt ist als konventioneller Tagebau mit Haufenlaugung und anschließender SX/EW-Verarbeitung konzipiert und soll hochreine Kupferkathoden produzieren, welche vor allem für industrielle und technologische Wertschöpfungsketten in den USA bestimmt sind. Für die ersten 15 Betriebsjahre wird eine durchschnittliche Jahresproduktion von rund 174 Mio. Pfund Kupfer erwartet, was rechnerisch mehr als ein Zehntel der aktuellen US-Binnenproduktion an raffiniertem Kupfer abdecken könnte. Über die geplante Lebensdauer von 21 Jahren summiert sich die Produktion auf rund 3,2 Mrd. Pfund. Die prognostizierten All-In Kosten (AISC) von etwa 2,06 USD je Pfund positionieren das Projekt in der unteren Hälfte der globalen Kostenkurve und sprechen für eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur.

Der Großteil der Wertsteigerung gegenüber der vorherigen Studie ist auf operative Optimierungen zurückzuführen, die rund 83 % des zusätzlichen Kapitalwerts erklären. Dazu zählt unter anderem die Integration des höhergradigen Satellitenvorkommens Strong & Harris, dessen Erzgehalte deutlich über dem Durchschnitt des Hauptvorkommens liegen. Ergänzend verbessern Technologien wie optische Erzsortierung die Effizienz der Aufbereitung, indem unmineralisiertes Material bereits vor der Laugung ausgesondert wird. Auch Anpassungen im Minendesign, etwa steilere Böschungswinkel auf Basis neuer geotechnischer Daten, sowie der Einsatz autonomer Förderfahrzeuge tragen zur Kostensenkung bei. Eine weitere strategische Erweiterung besteht darin, dass ein Teil des bislang als Abraum betrachteten Kalksteins künftig wirtschaftlich genutzt werden soll. Analysen zeigen, dass das Material eine sehr hohe Reinheit besitzt und sich zur Zementproduktion eignet. Geplant ist daher der Bau einer Zementanlage mit einer jährlichen Kapazität von rund einer Million Tonnen, wodurch zusätzliche Einnahmequellen erschlossen werden könnten. Neben der Zementproduktion soll auch unverarbeiteter Kalkstein an externe Abnehmer verkauft werden, was dem Projekt eine zusätzliche wirtschaftliche Säule verleiht.

Für die Errichtung der Kupfermine werden initiale Investitionen von rund 1,5 Mrd. USD veranschlagt, während Erweiterungen und langfristige Erhaltungsinvestitionen später folgen. In der Modellrechnung ergibt sich in den ersten 15 Betriebsjahren ein durchschnittlicher jährlicher freier Cashflow von über 360 Mio. USD. Nach Abschluss der aktualisierten PEA plant das Unternehmen nun den Übergang zur nächsten Projektphase in Form einer Pre-Feasibility-Studie, deren Erstellung etwa 18 Monate dauern soll. Die Genehmigungssituation gilt als vergleichsweise überschaubar, da sich das Projekt auf staatlicher Ebene in Arizona regulieren lässt und bislang keine sensiblen Umwelt- oder Kulturgüter betroffen sind. Insgesamt deutet die neue Studie darauf hin, dass das Gunnison-Projekt sowohl hinsichtlich seiner Größe als auch seiner Wirtschaftlichkeit zu den bedeutenderen Kupferentwicklungen in den USA zählen könnte. Der Clou: Investoren können sich in den 2 Mrd. USD Barwert noch zu 232 Mio. CAD einkaufen!

Rheinmetall – Steigender Metallbedarf durch Ausbau der Rüstungsproduktion

Kupfer hat für den Rüstungskonzern Rheinmetall (ISIN: DE0007030009 | WKN: 703000) eine wichtige, aber indirekte Bedeutung, da es ein zentraler Rohstoff für Munition, Elektronik und Fahrzeugkomponenten ist. Besonders bei Artilleriegeschossen und Patronen wird das rote Metall häufig für Geschosshüllen oder Führungsbänder verwendet, weshalb steigende Produktionsmengen automatisch zu höherem Kupferbedarf führen. Durch den starken Ausbau der Munitionsproduktion, etwa für 155-mm-Artilleriemunition, steigt auch der Bedarf an anderen metallischen Rohstoffen im Konzern deutlich. Rheinmetall baut seine Produktionskapazitäten massiv aus und plant, die jährliche Munitionsproduktion bis Ende des Jahrzehnts auf über eine Million Schuss zu steigern. CEO Armin Papperger betont in verschiedenen Aussagen vor Analysten vor allem die Sicherung kritischer Lieferketten für Munition und Pulver, etwa durch Zukäufe und neue Produktionswerke in Europa. 

Nach einer Verzwanzigfachung der Aktie seit 2022 bewerten Analysten die Aktie auch auf Niveaus nahe 1.700 EUR überwiegend positiv, da der Konzern stark von global steigenden Verteidigungsbudgets und der Wiederbewaffnung Europas profitiert. Die durchschnittlichen Kursziele liegen mit 19 Kauf-Ratings laut LSEG Analystenkonsens im Bereich von 2.129 EUR je Aktie. Insgesamt gilt Rheinmetall an den Kapitalmärkten als einer der wichtigsten Profiteure des aktuellen Rüstungsbooms und der steigenden Nachfrage nach Munition und militärischer Ausrüstung. Überraschenderweise haben Anleger seit 6 Monaten mit der Aktie sogar 10 % Verlust eingefahren, da das hohe Kursniveau zu Gewinnmitnahmen verführte und technische Linien brachen. Genauere Auskunft zum Geschäftsjahr 2025 und einen aktualisierten Ausblick gibt es auf der Pressekonferenz am 11. März. Höchste Spannung ist angesagt!

FAZIT

Rohstoffaktien könnten sich zu einem unverzichtbaren strategischen Anker in gut durchdachten Portfolios entwickeln. Sowohl die USA als auch Europa stehen vor der enormen Aufgabe, ihre Versorgung mit Metallen und kritischen Rohstoffen nachhaltig zu sichern. In der EU wächst der Druck, aus wohlklingenden Absichtserklärungen endlich umsetzbare Strategien zu formen – vor allem, um privates Kapital für realistische Bergbau- und Verarbeitungsprojekte zu mobilisieren. Weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und echter politischer Gestaltungswille sind dafür zentrale Voraussetzungen. Während Washington unter Präsident Donald Trump mit einer klaren Bergbau-Agenda und milliardenschweren Förderprogrammen bereits Fakten schafft, ringt Brüssel noch mit seiner eigenen Regulierung.Neben Schwergewichten wie BHP und Glencore können spezialisierte Entwickler wie Algo Grande Copper und Gunnison Copper einen attraktiven Hebel auf die nächste Aufwärtsbewegung bieten. Streuung ist die Mutter der Porzellankiste!

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Schlagwörter: Algo Grande CopperBHPFNGlencoreGunnison CopperRheinmetall
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