Das italienische Biotech-Unternehmen Newron Pharmaceuticals (IT0004147952) hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Rekrutierung für das zulassungsrelevante Phase-III-Programm ENIGMA-TRS mit dem Wirkstoff Evenamide ist angelaufen. Für behandlungsresistente Schizophrenie-Patienten könnte dies ein Durchbruch werden.
Newron adressiert riesigen medizinischen Bedarf
Die Zahlen sind beeindruckend: Weltweit leiden etwa 25 Millionen Menschen an Schizophrenie. Trotz über 60 verfügbarer Medikamente sprechen 30 bis 50 Prozent der Patienten nicht auf die Behandlung an. Weitere 20 bis 30 Prozent zeigen nur unzureichende Reaktionen. Hier setzt Evenamide als First-in-Class Glutamat-Modulator an – ein völlig neuer Ansatz.
Die ENIGMA-TRS 1 Studie wird mindestens 600 Patienten in Europa, Asien, Lateinamerika und Kanada einschließen. Die 12-Wochen-Ergebnisse werden im vierten Quartal 2026 erwartet. Eine zweite Studie in den USA folgt bis Oktober 2025.
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Bisherige Ergebnisse machen Hoffnung
Die bereits abgeschlossenen Phase-II und Phase-III-Studien zeigten signifikante Verbesserungen bei wichtigen Wirksamkeitsparametern. Besonders ermutigend: Evenamide wurde außerordentlich gut vertragen, ohne die üblichen Nebenwirkungen herkömmlicher Antipsychotika.
Partnerschaften sichern Vermarktung ab
Newron hat strategisch klug vorgesorgt. Lizenzvereinbarungen mit EA Pharma für Japan und andere asiatische Regionen sowie mit Myung In Pharm für Südkorea sind bereits geschlossen. Das reduziert das Vermarktungsrisiko erheblich.
Die Aktie könnte bei positiven Studienergebnissen deutlich zulegen. Anleger sollten aber bedenken: Biotech-Investments bleiben hochriskant. Bis zur möglichen Zulassung vergehen noch Jahre, und Rückschläge sind jederzeit möglich. Wer auf Newron setzt, braucht starke Nerven und einen langen Atem.







