Die Norddeutschen sind in Frankreich auf Erfolgskurs. PNE (ISIN DE000A0JBPG2) hat zwei Windparkprojekte mit einer Gesamtleistung von 25,7 Megawatt verkauft. Das unterstreicht die wachsende Bedeutung des französischen Marktes für das Unternehmen aus Cuxhaven. Und es zeigt: Die Projektierer liefern ab und verwandeln Planung in Umsatz.
Zwei Deals in unterschiedlichen Regionen
Der Windpark Clermont-en-Argonne in der Region Grand Est bringt es auf 14,4 Megawatt Leistung. PNE France hat das Projekt entwickelt und bis zur Baureife gebracht. Im Juli ging es an JP Energie Environnement. Der Bau startete im September, die Inbetriebnahme soll Ende 2026 erfolgen. Der Käufer wird den Park auch betreiben.
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Anders sieht es beim zweiten Projekt aus. Der Windpark Genouillé in der Region Nouvelle-Aquitaine verfügt über 11,3 Megawatt und läuft bereits seit Juli. Käufer ist das französische Energieunternehmen Sorégies. Hier bleibt PNE über die Tochter energy consult France im Spiel und übernimmt den Betrieb. Das bringt zusätzliche Einnahmen über Jahre hinweg.
PNE baut Stellung in Frankreich aus
Die beiden Verkäufe passen in die Strategie. Frankreich ist für PNE ein wichtiger Markt, und das wird sich nicht ändern. Die französische Regierung treibt den Ausbau erneuerbarer Energien voran. Das schafft Chancen für Projektentwickler. PNE hat dort ein funktionierendes Team und lokale Expertise. Das zahlt sich aus.
Zusammen mit dem Windpark Sundern-Allendorf in Deutschland hat PNE im zweiten Halbjahr nun bereits drei Projekte verkauft. Weitere Verkaufsprozesse laufen nach Unternehmensangaben. Das klingt positiv und deutet darauf hin, dass die Pipeline gut gefüllt ist.
Jahresprognose bleibt auf Kurs
CEO Heiko Wuttke gibt sich zuversichtlich. Die Projektverkäufe schreiten wie geplant voran. Das Unternehmen geht davon aus, die Guidance für 2025 einzuhalten. Das ist wichtig, denn in der Vergangenheit gab es bei PNE immer wieder Verzögerungen bei Verkäufen. Genehmigungen zogen sich hin, Käufer sprangen ab.
Diesmal scheint es runder zu laufen. Die Verkäufe zeigen, dass PNE Projekte von der Planung bis zum Verkauf durchziehen kann. Und sie belegen die Qualität der Arbeit. Bleibt zu hoffen, dass die weiteren angekündigten Deals ebenfalls zügig über die Bühne gehen. Dann dürfte 2025 ein gutes Jahr für den Windparkentwickler werden.









