Der IT-Dienstleister q.beyond (DE0005137004) zeigt, dass die Transformation Früchte trägt. Das EBITDA kletterte im zweiten Quartal um 23 Prozent auf 2,7 Millionen Euro. Das ist beachtlich in einem Marktumfeld, das alles andere als einfach ist.
q.beyond setzt auf Profitabilität statt Wachstum
CFO Nora Wolters bringt es auf den Punkt: Effizienz geht vor Größe. Das Unternehmen trennt sich bewusst von wenig margenträchtigen Umsätzen und konzentriert sich auf profitable Geschäfte. Diese Strategie zahlt sich aus: Das operative Ergebnis (EBIT) drehte von minus 1,0 Millionen Euro ins Plus.
Besonders erfreulich ist die Kundentreue. 95 Prozent der Kunden verlängern ihre Verträge, oft sogar mit Erweiterungen. Neun von zehn Kunden beziehen mittlerweile mehrere Leistungen von q.beyond. Das zeigt: Die Cross-Selling-Strategie funktioniert.
KI und Nearshoring als Wachstumstreiber
q.beyond positioniert sich clever im KI-Boom. Die „Private Enterprise AI“ verarbeitet Unternehmensdaten souverän in geschützten Umgebungen. Gerade deutsche Mittelständler schätzen diese Datensicherheit. Parallel baut das Unternehmen seine Nearshoring-Aktivitäten aus – 17 Prozent der Mitarbeiter arbeiten bereits an ausländischen Standorten.
Die Prognose bleibt optimistisch: 12 bis 15 Millionen Euro EBITDA für 2025 sind das Ziel. Bei einer EBITDA-Marge von sechs Prozent im zweiten Quartal ist das ambitioniert, aber machbar.
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Starke Bilanz schafft Spielraum
Die Finanzkraft von q.beyond wächst parallel zur Ertragsstärke. Mit 39,6 Millionen Euro Nettoliquidität und einer Eigenkapitalquote von 68 Prozent steht das Unternehmen solide da. Das entspricht 0,32 Euro je Aktie – ein komfortables Polster.
Der Free Cashflow verbesserte sich auf 1,1 Millionen Euro im zweiten Quartal. Diese liquiden Mittel nutzt q.beyond gezielt zur Schuldentilgung und für Investitionen in Zukunftstechnologien. Eine kluge Balance zwischen Wachstum und finanzieller Stabilität.







