Die Münchner Beteiligungsgesellschaft Mutares (DE000A2NB650) bleibt auf Einkaufstour. Der jüngste Coup: die Übernahme des Kranbereichs von Hyva für rund 100 Millionen Euro Umsatz. Das stärkt das Segment Goods & Services als neue Plattform-Investition.
Mutares sieht Turnaround-Potenzial
CIO Johannes Laumann ist optimistisch: „Das Geschäft bietet aufgrund der jüngsten finanziellen Schwäche eine Chance für eine Trendwende.“ Genau solche Situationen liebt Mutares. Das Unternehmen kauft angeschlagene Firmen, saniert sie und verkauft sie gewinnbringend weiter.
Der Hyva-Kranbereich bringt 400 Mitarbeiter und Produktionsstätten in Italien, Brasilien und China mit. Das internationale Setup passt zu Mutares‘ globaler Ausrichtung. Die Multimarkenstrategie im LKW-Kran-Segment bietet zudem Wachstumschancen in Schwellenländern.
Carve-out-Expertise gefragt
Der Deal zeigt Mutares‘ Kernkompetenz: komplexe Ausgliederungen zu stemmen. Solche Carve-outs sind oft komplizierten als normale Übernahmen, bieten aber auch mehr Wertsteigerungspotenzial. Mit der bewährten Restrukturierungs-Expertise will Mutares die Rentabilität des Kranbereichs wiederherstellen.
Der Abschluss ist für das vierte Quartal geplant – vorbehaltlich kartellrechtlicher Genehmigungen. Für Mutares-Aktionäre ein weiterer Baustein im diversifizierten Portfolio.
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Starke Marktposition im Krangeschäft
Der übernommene Geschäftsbereich verfügt über ein beeindruckendes globales Netzwerk. Von Europa über Asien bis Südamerika reicht die Präsenz mit eigenen Produktionsstätten und Vertriebsbüros. Diese internationale Aufstellung ermöglicht lokale Kundenbetreuung und reduziert Transportkosten.
Das diversifizierte Produktportfolio bedient verschiedene Branchen – vom Gewerbe- und Wohnungsbau bis zur Schiffsausrüstung. Diese Breite macht das Geschäft weniger anfällig für Branchenschwankungen und eröffnet neue Marktchancen in wachstumsstarken Regionen.







