Die innoscripta SE (ISIN: DE000A40QVM8) setzt ihre Internationalisierung fort. Das Softwareunternehmen startet nun in Großbritannien. Erst im April hatte der Konzern den Sprung nach Frankreich gewagt. Der neue Schritt folgt somit einer klaren Strategie. innoscripta hilft Unternehmen dabei, staatliche Förderung für Forschung und Entwicklung zu beantragen. Dafür bietet es eine spezielle Softwareplattform an. Der britische Markt ist für dieses Geschäft besonders attraktiv. Denn er zählt zu den größten in ganz Europa. Bemerkenswert ist, dass innoscripta bereits zum Marktstart einen ersten Kunden gewinnen konnte. Das zeigt, dass die Nachfrage vorhanden ist. Ein erfahrenes Vertriebsteam übernimmt vor Ort die weitere Kundengewinnung. Der Schritt markiert damit den nächsten Baustein der Expansion.
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Warum der britische Markt für innoscripta reizvoll ist
Die Zahlen sprechen für sich. Das Vereinigte Königreich vergibt jährlich rund 8,7 Milliarden Euro an steuerlichen Fördergutschriften für Forschung. Das entspricht etwa 0,3 Prozent der Wirtschaftsleistung. Damit ist der britische Markt rund siebenmal größer als der deutsche. Neben Frankreich gehört er zu den volumenstärksten in Europa. Für einen Anbieter wie innoscripta eröffnet das erhebliche Chancen.
Hinzu kommt ein günstiges Umfeld. Die britische Steuerbehörde hat ihre Anforderungen an den Nachweis förderfähiger Aktivitäten in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. Unternehmen müssen ihre Projekte heute lückenlos dokumentieren. Genau hier setzt die Software des Konzerns an.
Wie das Produkt von innoscripta funktioniert
Das Herzstück ist die Plattform Clusterix. Sie erfasst Forschungsprojekte, Arbeitszeiten und Kosten systematisch. Daraus erstellt sie eine prüfungssichere Dokumentation. Für den britischen Markt wurde die Lösung vollständig an die dortigen Vorgaben angepasst. Der erste Kunde ist ein Softwareunternehmen mit mittlerem achtstelligem Umsatz. Es nutzt die Plattform bereits für seine Förderanträge.
Weitere Abschlüsse befinden sich nach Unternehmensangaben in fortgeschrittenen Gesprächen. Bis zum Jahresende sollen Vertriebsteam und Kundenbasis deutlich wachsen. Anleger sollten dabei den frühen Charakter dieser Expansion im Blick behalten. Denn ein einzelner Kunde ist ein Anfang, aber noch kein tragfähiges Standbein. Entscheidend wird sein, wie schnell weitere Verträge folgen. Die Strategie wirkt jedoch schlüssig. innoscripta konzentriert sich auf Märkte mit hohem Fördervolumen und steigenden Anforderungen. Diese Kombination spielt dem Geschäftsmodell in die Hände. Der Markteintritt in Großbritannien ist somit ein logischer und zugleich mutiger Schritt.









