Summary
- Jahresprognose 2025 erreicht
- Deutlich positives EBITDA nach starkem Schlussquartal
- Fortschritte bei neuen Produkten und Geschäftsfeldern
Die LION E-Mobility AG hat das Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben erfolgreich abgeschlossen und die kommunizierten Ziele erreicht. Ausschlaggebend war vor allem ein starkes viertes Quartal, in dem ein erheblicher Teil der Umsätze realisiert wurde. In einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld ist das ein Signal, dass die operative Entwicklung zuletzt deutlich an Dynamik gewonnen hat.
Starkes Schlussquartal trägt Umsatzentwicklung
Nach vorläufigen Zahlen erzielte LION im Gesamtjahr Umsätze von mehr als 28 Mio. Euro und erfüllte damit die eigene Prognose. Rund 12 Mio. Euro entfielen allein auf das vierte Quartal. Getragen wurde das Geschäft insbesondere von Aufträgen internationaler Bushersteller, unter anderem aus Nordamerika, sowie von bestehenden Kundenbeziehungen. Projektbedingte Verschiebungen einzelner Umsätze in das erste Quartal 2026 ändern nichts an der grundsätzlichen Aussage: Die Nachfrage nach Batteriesystemen von LION blieb hoch.
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Profitabilität rückt wieder in den Fokus
Besonders hervorzuheben ist das deutlich positive EBITDA. Verbesserte Beschaffungsbedingungen, eine striktere Kostenkontrolle und Effizienzmaßnahmen zeigen Wirkung. Nach verlustreichen Vorjahren markiert dies eine operative Trendwende. Für ein Unternehmen dieser Größenordnung ist der Schritt in Richtung nachhaltiger Profitabilität zentral, da er die finanzielle Abhängigkeit reduziert und strategischen Spielraum eröffnet.
Neue Produkte und Geschäftsfelder gewinnen an Bedeutung
Im operativen Geschäft meldet LION Fortschritte bei der Markteinführung des neuen NMC+-Batteriepacks. Erste Systeme wurden ausgeliefert und befinden sich bereits im realen Einsatz bei Kundenflotten. Zudem gelang im Segment stationärer Energiespeicher der Verkauf des ersten BESS-Projekts. Damit erweitert LION sein Geschäftsmodell über klassische Fahrzeuganwendungen hinaus.
Auch die Neukundengewinnung, unter anderem aus dem Verteidigungssektor, unterstreicht die Breite der Nachfrage. Mit Blick auf 2026 geht LION mit einer gut gefüllten Projektpipeline in das neue Jahr. Entscheidend wird sein, ob die erreichten operativen Fortschritte in den kommenden Quartalen verstetigt werden können. Die vorliegenden Zahlen liefern dafür eine belastbare Ausgangsbasis.







