Der Schweizer Immobilienkonzern zeigt sich in hervorragender Verfassung und steigert seine Erträge spürbar. Dabei profitiert das Unternehmen sowohl von erfolgreichen Entwicklungsprojekten als auch von der hohen Qualität seines Portfolios.
Erfreuliches Mietertragswachstum trotz konstanter Basis
Mobimo Holding AG (CH0011108872) kann für das erste Halbjahr 2025 eine beeindruckende Bilanz vorlegen. Während der Ertrag aus Vermietung mit 72,6 Millionen Franken auf dem Niveau des Vorjahres blieb, zeigt sich auf bereinigter Basis ein erfreuliches Wachstum von 2,2 Prozent. Diese Entwicklung spiegelt die zweite Referenzzinssatzerhöhung von 2023 wider, die erstmals voll durchschlägt.
Das Unternehmen investiert aktiv in den Wohnungsmarkt und trägt damit zur Entspannung der angespannten Wohnraumsituation bei. Der Verwaltungsrat hat die Anlagerichtlinien entsprechend angepasst: Neu können bis zu 50 Prozent der Erträge aus dem Wohnsegment stammen. Diese strategische Neuausrichtung zeigt die langfristige Perspektive des Konzerns.
Mobimo glänzt mit verdoppeltem Promotionsgeschäft
Besonders beeindruckend entwickelt sich das Entwicklungsgeschäft. Der Erfolg aus Entwicklungen und Verkauf Promotion schnellte um 90,5 Prozent auf 24,6 Millionen Franken hoch. Diese Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr unterstreicht die Stärke des Unternehmens in diesem wichtigen Geschäftsfeld.
Die ungebremste Nachfrage nach Wohneigentum gepaart mit der hohen Qualität der Mobimo-Entwicklungen treibt diese Erfolgsgeschichte an. Projekte wie Edenblick in Oberägeri mit 90 vollständig verkauften Wohnungen oder Burgmatt in Merlischachen mit bereits 51 von 79 vergebenen Einheiten belegen die Marktposition des Konzerns.
Portfolioaufwertung steigert Gesamtwert auf 3,9 Milliarden
Die hervorragende Objektqualität zahlt sich auch bei den Bewertungen aus. Mit 71,6 Millionen Franken fiel die Nettoaufwertung des Immobilienportfolios mehr als dreimal so hoch aus wie im Vorjahr. Wohnliegenschaften trugen substanziell bei, aber auch Geschäftsobjekte steuerten rund ein Viertel zum positiven Bewertungsergebnis bei.
Der Gesamtwert des Portfolios wuchs auf 3,9 Milliarden Franken an. Die anhaltenden Markt- und Zinsentwicklungen führten zu niedrigeren Diskontierungssätzen und damit zu höheren Bewertungen. Diese solide Basis ermöglicht weiteres Wachstum.
Mit einer Eigenkapitalquote von 47,4 Prozent und einem EPRA Loan-to-Value von 43,2 Prozent bleibt die Finanzierung robust. Das Unternehmen überschritt erstmals die Schwelle von vier Milliarden Franken Bilanzsumme und wurde in den STOXX Europe 600 aufgenommen. Diese Anerkennung würdigt die Position als einer der führenden europäischen Immobilienkonzerne.







