Die mVISE AG (DE0006204589) hat beeindruckende Halbjahreszahlen vorgelegt. Das EBITDA kletterte um 70 Prozent auf 0,52 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge erreichte bemerkenswerte 16,5 Prozent. Das Düsseldorfer Unternehmen nutzt diese starke operative Basis für den strategischen Umbau zum Software-Serial-Acquirer.
Operativ bestes Halbjahr der Firmengeschichte
Bei einem Konzernumsatz von 3,5 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025 erwirtschaftete mVISE ein EBITDA von 0,52 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die EBITDA-Marge von 16,5 Prozent zeigt die operative Stärke des Unternehmens.
Diese Zahlen sind nicht nur gut – sie sind die Grundlage für die angestrebte Transformation. mVISE will sich zur operativen Beteiligungsgesellschaft für Softwareunternehmen entwickeln. Das erste Halbjahr 2025 war damit ein wichtiger Baustein für diese Strategie.
mVISE stellt Kapitalstruktur neu auf
Parallel zur operativen Entwicklung hat mVISE wichtige Kapitalmaßnahmen umgesetzt. Die komplette Umplatzierung der WSV22/26-Anleihen war erfolgreich. Die außerordentliche Hauptversammlung vom 16. September stimmte dem Umbau der Kapital- und Finanzierungsstruktur zu.
Diese Maßnahmen verschaffen mVISE den nötigen finanziellen Spielraum für Akquisitionen. Als Software-Serial-Acquirer braucht das Unternehmen eine solide Kapitalbasis und flexible Finanzierungsmöglichkeiten.
Strategischer Wandel nimmt Fahrt auf
CEO Ralf Thomas betont im ausführlichen Vorwort des Halbjahresberichts die Bedeutung des strategischen Umbaus. mVISE positioniert sich gezielt als Plattform für Softwareunternehmen. Das Geschäftsmodell soll von wiederkehrenden Umsätzen und Skaleneffekten profitieren.
Der Wandel von einem IT-Dienstleister zur Beteiligungsgesellschaft ist ambitioniert, aber durchaus logisch. Software-Unternehmen erzielen oft höhere Margen und vorhersagbarere Cashflows als klassische IT-Services.
Mit der starken operativen Performance im ersten Halbjahr und der neu aufgestellten Kapitalstruktur hat mVISE die Basis für den nächsten Entwicklungsschritt gelegt. Jetzt kommt es auf die Umsetzung der Akquisitionsstrategie an.
Werbung







