Wachstum durch Zukäufe ist einfach. Wachstum aus eigener Kraft ist die Königsdisziplin. Die The Platform Group AG (ISIN: DE000A2QEFA1) beherrscht in den ersten neun Monaten beides meisterhaft: 43,2 Prozent Umsatzplus auf 531,6 Millionen Euro insgesamt, davon beeindruckende 26,3 Prozent organisch. In einem E-Commerce-Umfeld, das vielerorts stagniert oder schrumpft, setzt das Unternehmen eindrucksvolle Maßstäbe. Diese Zahlen zeigen, dass das softwarebasierte Plattform-Modell auch in herausfordernden Zeiten funktioniert.
Elf Akquisitionen in neun Monaten – dieses Tempo ist ambitioniert und zeugt von einer klaren Wachstumsstrategie. Platform Group expandiert systematisch in 28 Branchen, von Möbelhandel über Dentaltechnik bis hin zum neu erschlossenen Segment Pharma & Services Goods. Die Zahl der angebundenen Partner kletterte auf 15.931, die aktiven Kunden auf 6,7 Millionen. Das Bruttowarenvolumen schoss um 48,4 Prozent auf 902,1 Millionen Euro nach oben. Diese Zahlen belegen eine konsequent umgesetzte Strategie der Diversifikation und Skalierung.
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Profitabilität überzeugt auf ganzer Linie
Besonders bemerkenswert entwickelt sich die Profitabilität. Das bereinigte EBITDA explodierte um 86,2 Prozent auf 45,8 Millionen Euro. Das Konzernergebnis stieg um 63,5 Prozent auf 41,7 Millionen Euro, was einem Ergebnis je Aktie von 2,03 Euro entspricht. Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, dass das seit 2023 laufende Kosten- und Effizienzprogramm greift. Platform Group wächst nicht nur schnell, sondern vor allem profitabel. Das unterscheidet das Unternehmen fundamental von vielen anderen E-Commerce-Playern, die zwischen Wachstum und Profitabilität wählen müssen.
The Platform Group AG auf Milliarden-Kurs
CEO Dominik Benner hat guten Grund für Optimismus. Für 2026 peilt er ein GMV von 1,7 Milliarden Euro an, einen Umsatz von mindestens einer Milliarde Euro sowie ein bereinigtes EBITDA zwischen 70 und 80 Millionen Euro. Zudem sollen über 18.000 Partner angebunden werden. Diese Ziele wurden gerade erst nach oben korrigiert – ein Zeichen von Stärke. Schließlich hat Platform Group die laufenden Prognosen bisher stets erfüllt oder übertroffen.
CFO Bjoern Minnier plant für 2026 eine Verschuldung von 1,5 bis 2,3 EBITDA, was eine solide Finanzierung der Wachstumsstrategie ermöglicht. Das organische Wachstum von 26 Prozent zeigt, dass Platform Group nicht nur durch Zukäufe wächst, sondern die bestehenden Plattformen erfolgreich skaliert. Die Diversifikation über 28 Branchen ist dabei kein Selbstzweck, sondern bietet echte Widerstandsfähigkeit gegen branchenspezifische Schwankungen. In einem schwierigen Konsumklima solche Zahlen zu liefern, beweist die Stärke des Geschäftsmodells. Platform Group hat offensichtlich die richtige Strategie zum richtigen Zeitpunkt umgesetzt und etabliert sich als einer der dynamischsten Player im deutschen E-Commerce-Markt.








