Die Publikums-Verlagsgruppe Bastei Lübbe (DE000A1X3YY0) ist trotz der angespannten Buchmarktlage solide ins Geschäftsjahr 2025/2026 gestartet. Der Konzernumsatz belief sich im ersten Quartal auf 23,0 Millionen Euro, das EBIT erreichte 1,2 Millionen Euro bei einer Marge von 5,2 Prozent.
Bestseller-Feuerwerk in Vorbereitung
CEO Soheil Dastyari zeigt sich optimistisch: „Wir schauen mit großer Vorfreude auf die zahlreichen Neuerscheinungen unserer Bestseller-Garanten, welche zu einer deutlichen Dynamisierung unseres Geschäftsjahres führen werden.“ Die Community-getriebenen Geschäftsmodelle kamen im ersten Quartal auf 31 Prozent Umsatzanteil – weniger als im Vorjahr, das stark von „Maxton Hall“ und „A Good Girl’s Guide to Murder“ geprägt war.
Bastei Lübbe setzt auf digitale Transformation
Der Digitalanteil an den Umsatzerlösen stieg auf 38 Prozent nach 34 Prozent im Vorjahr. Das Segment Buch erwirtschaftete 21,4 Millionen Euro, während die Romanhefte mit 1,6 Millionen Euro einen kleineren Beitrag leisteten. Die breite Umsatzbasis zeigt die Diversifikation des Verlags.
Prognose bestätigt – Wachstum in Sicht
Der Vorstand bestätigt seine Prognose für das Gesamtjahr: 120 bis 125 Millionen Euro Umsatz und 14,0 bis 16,0 Millionen Euro EBIT werden erwartet. Die zahlreichen Neuerscheinungen nationaler und internationaler Spiegel-Bestsellerautoren sollen in den kommenden Quartalen für die nötige Dynamik sorgen.
Die finanzielle Basis stimmt: Mit einer Bilanzsumme von 114,5 Millionen Euro und einem Eigenkapital von 69,5 Millionen Euro verfügt Bastei Lübbe über eine solide Struktur. Das Ergebnis je Aktie von 0,06 Euro im ersten Quartal mag bescheiden erscheinen, aber bei einem saisonalen Geschäft wie dem Buchmarkt zählen vor allem die umsatzstarken Herbst- und Wintermonate. Als führende unabhängige Verlagsgruppe mit über 14 Verlagsmarken ist das Unternehmen breit aufgestellt.







