Die Circus SE (DE000A2YN355) erhält Zugang zu Metas Llama-KI-Modellen für Verteidigungs- und Sicherheitsanwendungen. Das Münchner Unternehmen gehört zu den europäischen Partnern, die Meta neben den bisherigen Five-Eyes-Staaten ausgewählt hat. Die Kooperation soll Circus beim Ausbau autonomer Systeme für den Verteidigungsbereich unterstützen.
Meta erweitert Llama-Zugang schrittweise
Meta stellt seine Llama-KI-Modelle zunächst nur ausgewählten demokratischen Partnern zur Verfügung. Neben Deutschland zählen Frankreich, Italien, Japan und Südkorea sowie Institutionen wie NATO und EU dazu. Der Zugang ist auf Verteidigungs- und Sicherheitsanwendungen beschränkt.
Für Circus bedeutet dies die Möglichkeit, die KI-Modelle in ihre CA-M-Roboter zu integrieren. Das Unternehmen entwickelt autonome Systeme für die Nahrungsmittelversorgung sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich.
Lokale KI-Kontrolle als Verkaufsargument
Circus betont die Vorteile der Open-Source-Grundlage von Llama. Die KI kann lokal eingesetzt werden, ohne auf externe Infrastrukturen angewiesen zu sein. Director AI Niklas von Weihe sieht darin einen strategischen Vorteil für sensible Anwendungen.
Die Integration soll autonome Systeme für Verpflegung, Logistik und Bedarfsprognosen ermöglichen. Das Unternehmen positioniert sich damit als Dual-Use-Anbieter. Der patentierte CA-1-Roboter für die Lebensmittelproduktion befindet sich bereits in der Serienfertigung. Die Übertragung der Technologie auf militärische Anwendungen ist jedoch noch nicht vollständig erprobt. Die Meta-Partnerschaft könnte Circus bei der geplanten Erschließung des Verteidigungsmarkts helfen.







