Die Energiekontor AG (DE0005313506) hat den Solarpark Königsfeld in Betrieb genommen und damit das Eigenparkportfolio auf rund 450 Megawatt ausgebaut. Der 4,6-Megawatt-Park in Baden-Württemberg verfügt über einen langfristigen Stromabnahmevertrag mit dem Chemieparkbetreiber Currenta. Das zeigt die wachsende Bedeutung von Power Purchase Agreements.
Solaranteil steigt auf 20 Prozent
Mit der Inbetriebnahme von Königsfeld erhöht sich die Gesamterzeugungsleistung des Eigenparkportfolios auf etwa 450 Megawatt, verteilt auf 36 Wind- und vier Solarparks. Der Solaranteil beträgt nun circa 20 Prozent. Das zeigt die erfolgreiche Diversifizierung der Energiekontor-Flotte.
Der neue Park kann rechnerisch rund 1.700 durchschnittliche Haushalte mit grünem Strom versorgen und spart etwa 3.800 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Diese Zahlen unterstreichen den Klimaschutz-Beitrag des Projekts.
Energiekontor sichert sich mit PPA ab
Besonders interessant ist das Power Purchase Agreement mit Currenta. Der Chemieparkbetreiber nutzt den Grünstrom für nachhaltige Energieanwendungen an seinen Standorten. Für Energiekontor bedeutet das planbare Erlöse zusätzlich zur EEG-Vergütung.
Pipeline verspricht weiteres Wachstum
Aktuell befinden sich sieben weitere Parks mit rund 200 Megawatt Gesamtleistung im Bau oder in der Vorbereitung. Das würde das Eigenparkportfolio auf mindestens 650 Megawatt erhöhen. CEO Peter Szabo betont die Bedeutung der kontinuierlichen Erweiterung für die Resilienz des Geschäftsmodells.
Nach dem Solarpark Letschin im ersten Quartal ist Königsfeld bereits der zweite neue Eigenpark in diesem Jahr. Das unterstreicht die Wachstumsdynamik bei Energiekontor.
Die stolze Bilanz seit Firmengründung: Über 170 realisierte Projekte mit mehr als 1,5 Gigawatt Gesamtleistung. Die Projektpipeline von 11,2 Gigawatt zeigt das weitere Potenzial.
Mit 35 Jahren Erfahrung zählt Energiekontor zu den Branchenpionieren. Die Kombination aus Projektentwicklung und Eigenbestand macht das Geschäftsmodell robust und ertragsstark.







