Die Deutsche Fachmarkt AG (DE000A13SUL5) trennt sich von drei Immobilien. Die Standorte in Templin, Brand-Erbisdorf und Waltershausen gehen für insgesamt 8,25 Millionen Euro an namhafte Lebensmittelhändler. Das bringt dem Berliner Unternehmen gut vier Millionen Euro frische Liquidität.
Strategischer Verkauf bringt Millionengewinn
Der Verkauf erweist sich als lukrativ für DEFAMA. Mit einem Einmaleffekt von über drei Millionen Euro vor Steuern liegt der Erlös deutlich über den Buchwerten. Die drei Objekte umfassen rund 9.800 Quadratmeter vermietbare Fläche und warfen zuletzt 670.000 Euro Jahresmiete ab. Allerdings waren nur 73 Prozent der Flächen vermietet.
Besonders clever: Die Käufer sind Lebensmittelhändler, die als Ankermieter bereits in den Objekten tätig waren. Diese kennen die Standorte und deren Potenzial genau. Für DEFAMA bedeutet das eine risikoarme Transaktion mit kalkulierbaren Käufern.
DEFAMA plant Reinvestition in neue Objekte
Das Management will die freigesetzten Mittel nicht lange ruhen lassen. Geplant sind Investitionen in weitere Handelsimmobilien sowie Verbesserungen am bestehenden Portfolio. Diese Strategie macht Sinn, denn der Markt für kleine Fachmarktzentren bietet noch immer interessante Gelegenheiten.
Die Abwicklung läuft gestaffelt ab. Templin ist bereits verkauft, Brand-Erbisdorf und Waltershausen folgen im vierten Quartal. Das verschafft DEFAMA Zeit für die Suche nach geeigneten Nachfolgeobjekten.
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Fokus auf kleine Fachmarktzentren zahlt sich aus
DEFAMA verfolgt eine klare Nischenstrategie: kleine Einzelhandelsobjekte in kleineren Städten mit bonitätsstarken Ankerrietern. Diese Strategie erweist sich als robust. Während große Shopping-Center oft kämpfen, bleiben lokale Nahversorger gefragt.
Die Liquidität aus den Verkäufen stärkt die Bilanz und eröffnet neue Möglichkeiten. Mit einer angestrebten zweistelligen Nettomietrendite bleibt DEFAMA ein interessanter Player im deutschen Immobilienmarkt. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, wie schnell das Management die Mittel wieder investiert.







