Die Energiekontor AG (ISIN: DE0005313506) hat wichtige Meilensteine auf dem Weg zur Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie erreicht. Für drei Windparkprojekte in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg wurde der Financial Close erreicht. Damit sind die Finanzierungen gesichert und die Projekte bereit für den Baustart. Die drei Parks in Frechen, Nideggen und Wulkow-Booßen verfügen über eine Gesamtnennleistung von rund 73 Megawatt. Nach aktuellem Plan sollen alle Anlagen 2027 in Betrieb gehen. Für den Projektentwickler sind die Financial Closes ein Beleg für die operative Stärke: Bereits im Februar 2025 hatte Energiekontor mit den drei Projekten erfolgreich an der EEG-Ausschreibung der Bundesnetzagentur teilgenommen.
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Drei Standorte mit unterschiedlichen Technologien
In Frechen im Rhein-Erft-Kreis entstehen drei Nordex-Anlagen mit je 4,5 Megawatt Nennleistung. Die Windenergieanlagen vom Typ N149-4,5 erreichen eine Nabenhöhe von etwa 125 Metern. Deutlich größer dimensioniert ist das Projekt in Wulkow bei Booßen im Landkreis Märkisch-Oderland: Acht Vestas-Anlagen mit je 6,0 Megawatt und einer Nabenhöhe von rund 166 Metern sollen dort installiert werden. In Nideggen im Kreis Düren plant Energiekontor zwei Enercon-Anlagen mit je etwa 5,6 Megawatt Leistung. Die erwartete Jahresproduktion aller drei Windparks liegt bei insgesamt 156 Gigawattstunden. Dies ist genug, um rechnerisch mehr als 47.700 Haushalte mit grünem Strom zu versorgen. Außerdem sollen über 118.000 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden.
Bauaktivitäten auf Rekordniveau
Mit den drei neuen Projekten hat Energiekontor im laufenden Jahr bereits für zwölf Wind- und Solarprojekte mit rund 326 Megawatt den Financial Close erreicht. Aktuell befinden sich 19 Projekte mit mehr als 610 Megawatt im Bau. Dies stellt einen historischen Höchststand für das Unternehmen dar. Darunter sind auch mehrere Projekte mit insgesamt etwa 200 Megawatt für den eigenen Parkbestand. Zudem gibt es drei bereits veräußerte schlüsselfertige Projekte, die 2026 zum Konzernergebnis beitragen werden. Vorstandschef Peter Szabo betont die operative Stärke: „Wir verfügen über eine große Zahl genehmigter Projekte, und unsere Bauaktivitäten befinden sich auf einem historisch hohen Niveau.“
Zeitliche Verschiebungen belasten 2025
Trotz der positiven operativen Entwicklung hatte Energiekontor zuletzt die Prognose für 2025 angepasst. Szabo erklärt dies mit rein zeitlichen Verschiebungen bei der Fertigstellung einzelner Projekte. Die Substanz der Projekte bleibe davon unberührt. Die veränderten Rahmenbedingungen im Markt würden sich erst zeitversetzt in den Zahlen widerspiegeln. Mit einer Projektpipeline von 11,2 Gigawatt und dem laufenden Ausbau des Eigenbestands auf rund 450 Megawatt installierte Leistung bleibt der Projektentwickler auf Wachstumskurs.




