Der Softwarespezialist Fabasoft (ISIN: AT0000785407) hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 sowohl beim Umsatz als auch bei der Profitabilität zugelegt. Von April bis September kletterten die Erlöse um 2,6 Prozent auf 43,6 Millionen Euro nach 42,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Besonders erfreulich entwickelte sich dabei der Anteil wiederkehrender Umsätze, der von 57,0 auf 59,8 Prozent stieg. Dies verleiht dem Geschäftsmodell mehr Planbarkeit und Stabilität. Das EBIT legte sogar um 10,4 Prozent auf 7,3 Millionen Euro zu, während das EBITDA von 10,6 auf 11,1 Millionen Euro wuchs. Diese positive Entwicklung gelang trotz anhaltender Investitionen in den Auf- und Ausbau der Fabasphere sowie höherer Personalaufwendungen. Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich deutlich auf 29,3 Millionen Euro nach 24,0 Millionen Euro im Vorjahr.
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Kostenentwicklung bleibt unter Kontrolle
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Berichtszeitraum nur unterproportional um 1,1 Prozent von 6,6 auf 6,7 Millionen Euro. Diese Kostendisziplin trägt wesentlich zur verbesserten Profitabilität bei. CEO Helmut Fallmann zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung in einem wirtschaftlich und geopolitisch herausfordernden Marktumfeld. Die Mitarbeiterzahl blieb mit 497 Beschäftigten nahezu stabil, was auf effiziente Prozesse und eine gute Auslastung hindeutet.
Fabasoft investiert gezielt in Wachstum
Der österreichische IT-Innovationsführer und DACH-Marktführer im Bereich elektronischer Akten setzt weiterhin auf Forschung und Entwicklung. Neben diesen Aktivitäten plant das Unternehmen im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres gezielte Investitionen in Marketing, Vertrieb und Customer Success. Damit will Fabasoft die Marktpräsenz steigern und Kundenbeziehungen weiter stärken. Die Produkte digitalisieren, vereinfachen und beschleunigen geschäftliche Abläufe, unterstützt durch den gezielten Einsatz Künstlicher Intelligenz.
Digitale Souveränität als Wettbewerbsvorteil
In einem digitalen Ökosystem, der Fabasphere, bietet das Unternehmen vernetzte Software-Lösungen für dokumentenintensive Geschäftsprozesse. Ein wichtiger Wettbewerbsvorteil liegt in der vollständigen digitalen Souveränität: Entwicklung, Betrieb und Datenhaltung erfolgen ausschließlich in der EU und der Schweiz. Dies gewinnt angesichts zunehmender Datenschutzanforderungen und geopolitischer Unsicherheiten an Bedeutung. Die KI verarbeitet Informationen kontextbasiert und steuert Workflows automatisiert, was die Effizienz erheblich steigert.








