In der aktuellen Folge von „NebenwerteWelt im Gespräch“ spricht Carsten Müller mit Dr. Jochen Ruetz, CFO von GFT Technologies (DE0005800601), über die strategischen Weichenstellungen eines IT-Dienstleisters, der trotz kurzfristiger Gegenwinde an seinen ambitionierten Wachstumszielen festhält.
GFT, mit mehr als 11.000 Mitarbeitern in 18 Märkten aktiv, ist vor allem in der Finanzdienstleistungsbranche ein etablierter Player. 90 % des Umsatzes stammen aus Projekten mit Banken und Versicherungen. Gleichzeitig forciert das Unternehmen Zukunftsthemen wie generative KI, Robotik und Cloud-Transformationen. Ein Highlight: Das hauseigene KI-Tool „Wynxx“, das Produktivität in der Softwareentwicklung laut Ruetz um bis zu 90 % steigern kann und bereits konzernweit im Einsatz ist.
Doch nicht alles läuft reibungslos. In Großbritannien musste GFT einen Turnaround einleiten, nachdem Umsatz und Ertrag dort rückläufig waren. Auch der Bereich „Software Solutions“ blieb hinter den Erwartungen zurück. Hinzu kommt Währungsdruck durch den starken Euro. Dennoch erwartet das Unternehmen für 2025 einen Umsatz von 885 Mio. Euro und sieht sich auf Kurs für das mittelfristige Ziel: 1,5 Mrd. Euro Umsatz bis 2029 bei einer operativen Marge von 9,5 %.
Im Podcast erläutert Dr. Ruetz, warum GFT auf Partnerschaften wie mit Neura Robotics setzt, wie der Zukauf des brasilianischen SAP-Spezialisten Megawork neue Türen öffnet – und wie das Vertrauen der Investoren zurückgewonnen werden soll.
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