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hGears: Strukturmaßnahmen stabilisieren Profitabilität

November 11, 2025
in News
hGears: Strukturmaßnahmen stabilisieren Profitabilität

Der Getriebespezialist kämpft mit Gegenwind. hGears AG (ISIN: DE000A3CMGN3) hat in den ersten neun Monaten 2025 einen Umsatzrückgang von 3,8 Prozent auf 69,8 Millionen Euro hinnehmen müssen. Während die Geschäftsbereiche e-Mobility und e-Tools wuchsen, belastete der erwartete Einbruch im e-Bike-Segment die Gesamtentwicklung deutlich. Das bereinigte EBITDA stieg jedoch dank konsequenter Struktur- und Sparmaßnahmen um 0,5 Millionen Euro auf 0,9 Millionen Euro.

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Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich von 0,6 auf 1,3 Prozent. Dies zeigt, dass das Management trotz widriger Marktbedingungen die Kostenbasis im Griff hat. Der bereinigte Bruttogewinn belief sich auf 31,8 Millionen Euro bei einer Marge von 45,6 Prozent, die auf dem Niveau des ersten Halbjahres blieb. Das Unternehmen bestätigte den Ende Oktober angehobenen Ausblick für 2025.

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e-Mobility und e-Tools kompensieren e-Bike-Schwäche teilweise

Der Geschäftsbereich e-Mobility steigerte den Umsatz um 4,1 Prozent auf 35,2 Millionen Euro. Die Fokussierung auf Premium- und Luxusfahrzeuge erwies sich als richtige Strategie und zeigte Resilienz trotz der anhaltenden Herausforderungen in der Automobilindustrie. Der Bereich e-Tools legte um 9 Prozent auf 26,2 Millionen Euro zu. Das e-Bike-Geschäft brach hingegen um 42,7 Prozent auf 8,2 Millionen Euro ein. Der anhaltende Lagerabbau in allen Vertriebskanälen der Fahrradindustrie führte zu diesem erheblichen Umsatzrückgang. Dieser entwickelte sich jedoch im Rahmen der Erwartungen. Die Diversifikation über verschiedene Endmärkte federt die Schwäche im e-Bike-Segment ab, kann sie aber nicht vollständig kompensieren.

Kostenmanagement zeigt Wirkung trotz Volumenmangel

Die Bruttomarge blieb trotz fehlendem Operational Leverage und verschlechtertem Produktmix im dritten Quartal stabil. Der absolute Rückgang des bereinigten Bruttogewinns um 1,9 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr konnte durch Strukturanpassungen und Kosteneinsparungen mehr als ausgeglichen werden. Dies führte zur Verbesserung des bereinigten EBITDA. Die Bilanz bleibt solide mit einer Eigenkapitalquote von 45,1 Prozent, liquiden Mitteln von 8,7 Millionen Euro und einer Nettoverschuldung von 17,2 Millionen Euro. Das Management geht davon aus, dass die Talsohle erreicht ist, während sich im e-Bike-Geschäft erste, wenn auch noch verhaltene, Anzeichen einer möglichen Stabilisierung abzeichnen.

hGears mit angehobenem Ausblick auf Kurs

Für 2025 erwartet das Unternehmen einen Konzernumsatz von 87 bis 90 Millionen Euro und ein bereinigtes EBITDA von minus 1 bis plus 1 Million Euro. Der freie Cashflow soll zwischen minus 2 und 0 Millionen Euro liegen. Die Prognose wurde Ende Oktober angehoben und berücksichtigt die schwierigen Rahmenbedingungen. Die vorgezogenen Umsätze aus dem ersten Halbjahr fehlten wie erwartet im dritten Quartal. Das Unternehmen konzentriert sich auf Liquiditätssicherung und die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen. Mittelfristig sollte eine Erholung im e-Bike-Markt zusätzlichen Rückenwind liefern, während die beiden anderen Geschäftsbereiche ihre positive Entwicklung fortsetzen dürften.

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Schlagwörter: DE000A3CMGN3FNhGears
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