Die Medios AG (DE000A1MMCC8) hat im ersten Halbjahr 2025 ihr Wachstumstempo deutlich beschleunigt. Der führende Specialty-Pharma-Anbieter steigerte den Umsatz um 9,3 Prozent auf 991,7 Millionen Euro und erzielte dabei eine überproportionale Ergebnissteigerung.
EBITDA wächst um fast 50 Prozent
Besonders beeindruckend entwickelte sich die Profitabilität: Das EBITDA pre sprang um 48,8 Prozent auf 46,3 Millionen Euro nach oben. Dabei betrug das organische EBITDA-pre-Wachstum starke 12,3 Prozent. Die EBITDA-pre-Marge verbesserte sich deutlich auf 4,7 Prozent nach 3,4 Prozent im Vorjahr.
Sämtliche Geschäftsbereiche trugen zum Wachstum bei. Die Arzneimittelversorgung steigerte das EBITDA pre um 15,4 Prozent auf 26,4 Millionen Euro, getragen von der strategischen Ausrichtung auf höhermargige Produkte. Patientenindividuelle Therapien legten beim EBITDA pre um 10,8 Prozent auf 12,1 Millionen Euro zu, unterstützt durch einen besseren Produktmix.
Medios-CEO Matthias Gärtner zu Gast bei „NebenwerteWelt im Gespräch“
Medios kauft eigene Aktien zurück
Das starke Ergebnis spiegelt sich auch im Gewinn je Aktie wider: Mit 0,50 Euro nahezu verdoppelte sich dieser Wert gegenüber dem Vorjahr (0,27 Euro). Das Management zeigte Vertrauen in die eigene Aktie und führte vom 18. Juni bis 8. Juli ein öffentliches Rückkaufangebot durch. Insgesamt wurden eine Million Aktien zu 12,50 Euro erworben – das entspricht etwa 3,92 Prozent des Grundkapitals.
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International Business stärkt das Portfolio
Der Geschäftsbereich International Business, der die seit Juni 2024 konsolidierte Ceban Pharmaceuticals umfasst, erzielte einen Umsatz von 81,1 Millionen Euro und leistete einen EBITDA-pre-Beitrag von 13,8 Millionen Euro. Diese Akquisition stärkt Medios‘ Position als europäischer Marktführer.
CEO Matthias Gärtner zeigt sich zufrieden: „Wir haben unser organisches EBITDA-pre-Wachstum im mittleren einstelligen Bereich mit 12,3 Prozent deutlich übertroffen.“ Medios bestätigt die Prognose für 2025: Umsatzwachstum um rund 6 Prozent auf etwa 2 Milliarden Euro und EBITDA-pre-Steigerung um circa 21,5 Prozent auf rund 96 Millionen Euro.







