Die frühere Philomaxcap AG heißt jetzt offiziell Path2 Hydrogen AG (ISIN: DE000A1A6WB2) und setzt damit ein klares Signal für ihre strategische Neuausrichtung. Das Münchner Unternehmen will sich als treibende Kraft beim Aufbau der globalen Wasserstoffinfrastruktur positionieren. Die Hauptversammlung hat alle Beschlüsse mit überwältigender Mehrheit umgesetzt.
Aktionäre stehen geschlossen hinter der Strategie
Die Namensänderung wurde bereits am 6. August mit breiter Zustimmung beschlossen und ist nun mit der Eintragung ins Handelsregister rechtswirksam. Von insgesamt 110,3 Millionen Aktien nahmen Aktionäre mit 95,1 Millionen Stimmrechten an der Hauptversammlung teil, was einer Quote von 86,17 Prozent entspricht. Alle Tagesordnungspunkte wurden mit 99,99 Prozent der anwesenden Stimmen genehmigt. Diese beeindruckende Zustimmung zeigt die uneingeschränkte Unterstützung für die Neuausrichtung auf den Wasserstoffsektor.
Neben der Namensänderung beschloss die Versammlung die Schaffung von genehmigtem und bedingtem Kapital als Bausteine für das geplante Wachstum. Zudem wurden die Vergütungssysteme für Vorstand und Aufsichtsrat aktualisiert und ein Aktienoptionsprogramm für die Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen geschaffen.
Neue Führung im Aufsichtsrat
Das Unternehmen begrüßt drei neue Mitglieder im Aufsichtsrat: Belinda Oakland, Sarah Simkiss und Marc Provencher. Oakland wurde in der konstituierenden Sitzung zur Vorsitzenden gewählt, während Dr. Markus Wiendieck als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt wurde. CEO Josh McMorrow betont, dass die neue Identität sowohl die strategischen Ambitionen als auch das Bekenntnis zur Innovation widerspiegelt.
Path2 Hydrogen AG mit starkem Rückhalt
Die Path2 Hydrogen AG ist als Management-Holdinggesellschaft mit Schwerpunkt auf der Wasserstoffindustrie aufgestellt. Im Jahr 2025 führte eine Kapitalerhöhung zur Übernahme der GenH2 Corp., einem auf Flüssigwasserstofftechnologie spezialisierten Unternehmen. GenH2 gilt als Technologieführer im Bereich flüssiger Wasserstoff-Infrastruktursysteme und konzentriert sich auf verlustfreie kontrollierte Speicherung und fortschrittliche Wasserstoffverflüssigung.
Zum Technologieteam gehören ehemalige Wissenschaftler der NASA Hall of Fame mit jahrzehntelanger Erfahrung. Das Unternehmen produziert standardisierte Anlagen, um den Ausbau der Midstream-Infrastruktur für schwer zu dekarbonisierende Sektoren zu beschleunigen. Die genehmigten Eigenkapitalmaßnahmen sollen die finanzielle Flexibilität schaffen, um Chancen zu nutzen und Wachstumsziele zu erreichen.
Ob die ambitionierte Strategie aufgeht, hängt von der Marktentwicklung und der erfolgreichen Umsetzung ab. Die Wasserstoffwirtschaft steht noch am Anfang, und der Wettbewerb ist intensiv.









