Der Brennstoffzellen-Spezialist SFC Energy (DE0007568578) hat einen dicken Fisch an Land gezogen. Ein kanadischer Öl- und Gasproduzent ordert Frequenzwandler im Wert von 9,3 Millionen kanadischen Dollar. Das sind umgerechnet etwa 6,3 Millionen Euro. Für die Brunnthaler ist das mehr als nur ein schöner Auftrag.
Bewährte Technik überzeugt erneut
Die Folgeaufträge zeigen: SFC Energy hat im nordamerikanischen Markt Fuß gefasst. Wenn ein Kunde erneut bestellt, stimmt die Qualität. Die vollständig integrierten Frequenzwandler (Variable Frequency Drive) steuern Elektropumpen in Ölfeldern. Das klingt technisch, ist aber clever durchdacht.
Die VFD-Systeme senken den Energieverbrauch und reduzieren die Betriebskosten. Gleichzeitig verlängern sie die Lebensdauer der teuren Pumpenausrüstung. In der Öl- und Gasindustrie zählt jeder eingesparte Dollar – und jede vermiedene Panne.
SFC Energy nutzt den Energiewandel
COO Hans Pol bringt es auf den Punkt: Die Systeme senken nicht nur Kosten, sondern auch den CO2-Fußabdruck. Das wird für die Energiebranche immer wichtiger. Selbst Öl- und Gaskonzerne müssen auf ihre Klimabilanz achten. SFC Energy profitiert von diesem Wandel.
Die Umsatz- und Ergebnisrealisierung soll noch 2025 erfolgen. Das stärkt das Segment Clean Power Management erheblich. Nach Jahren der Entwicklung zahlen sich die Investitionen aus.
Marktposition systematisch ausgebaut
SFC Energy zeigt, wie man eine Nische erfolgreich besetzt. Brennstoffzellen für stationäre, portable und mobile Anwendungen – das klingt spitz, öffnet aber viele Türen. Über 75.000 Brennstoffzellen hat das Unternehmen bereits verkauft.
Die internationale Aufstellung zahlt sich aus. Mit operativen Niederlassungen in Indien, Kanada, den Niederlanden, Rumänien, Dänemark, Großbritannien und den USA ist SFC Energy nah am Kunden. Das schafft Vertrauen und ermöglicht schnelle Reaktionen auf Marktbedürfnisse.
Der kanadische Großauftrag ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich langfristige Strategie auszahlt. SFC Energy hat die richtigen Märkte identifiziert und die passende Technik entwickelt. Jetzt ernten die Bayern die Früchte ihrer Arbeit.







