Die Heidelberger legen ordentlich vor. SNP Schneider-Neureither & Partner (ISIN: DE0007203705) meldet für das dritte Quartal 2025 Zahlen, die sich sehen lassen können. Der Umsatz kletterte um elf Prozent auf 74 Millionen Euro, während das EBIT gleich um 83 Prozent auf 15 Millionen Euro zulegte. Die EBIT-Marge verbesserte sich damit von 12,2 auf rund 20 Prozent. Das sind Margen, von denen manch anderer Softwareanbieter nur träumen kann.
Internationale Märkte als Wachstumstreiber
Besonders erfreulich entwickeln sich die internationalen Märkte. CEO Jens Amail hebt explizit Frankreich, Brasilien, Australien und den Nahen Osten hervor. Der Auftragseingang stieg um sieben Prozent auf etwa 80 Millionen Euro. Das zeigt: Die Nachfrage nach Lösungen für digitale Transformation und automatisierte Datenmigration im SAP-Umfeld bleibt hoch. In Zeiten, in denen Unternehmen ihre IT-Landschaften modernisieren müssen, spielt SNP seine Stärken aus.
Neue Prognose dank starker Geschäftsentwicklung
Die Konsequenz aus den guten Zahlen: Die Jahresprognose wurde angehoben. Statt 270 bis 280 Millionen Euro peilt SNP nun 280 bis 295 Millionen Euro Umsatz an. Beim EBIT wird eine Bandbreite zwischen 34 und 46 Millionen Euro erwartet, nachdem zuvor 30 bis 34 Millionen Euro prognostiziert waren. Das ist eine deutliche Erhöhung und unterstreicht das Vertrauen des Managements in die kommenden Monate.
Was treibt die Profitabilität?
Die überproportionale Ergebnisverbesserung führt SNP vor allem auf gestiegene Softwareumsätze zurück. Das ist ein wichtiger Punkt, denn Softwarelizenzen bringen in der Regel höhere Margen als reine Dienstleistungen. Das Unternehmen investiert zudem verstärkt in KI-basierte Kapazitäten und Softwareinnovationen. Mit weltweit rund 1.600 Mitarbeitern und über 3.000 Kunden in mehr als 80 Ländern hat SNP eine solide Basis geschaffen. Die Frage ist nun: Kann dieser Schwung ins vierte Quartal und ins neue Jahr mitgenommen werden? Die vollständigen Zahlen für die ersten neun Monate folgen am 6. November.









