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1&1 senkt EBITDA-Prognose: Sind die Vodafone-Kosten zu hoch?

Juni 30, 2025
in News
1&1 senkt EBITDA-Prognose: Sind die Vodafone-Kosten zu hoch?

Der Montabaurer Telekommunikationsanbieter 1&1 AG (DE0005545503) hat seine EBITDA-Erwartung für 2025 nach unten korrigiert. Statt 571 Millionen Euro werden nun nur noch etwa 545 Millionen Euro erwartet. Für Anleger ist das eine unangenehme Überraschung, zumal das Unternehmen erst kürzlich seinen Ausblick bestätigt hatte. Die Aktie dürfte unter Druck geraten, da sich die operative Entwicklung schwieriger gestaltet als erwartet.

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Der Rückgang geht auf höhere Vorleistungskosten beim National Roaming mit Vodafone zurück. Das Access-Segment wird voraussichtlich 810 statt 836 Millionen Euro EBITDA erzielen. 1&1 hatte das Datenwachstum im Vodafone-Netz zu optimistisch eingeschätzt. Nun muss das Unternehmen einen höheren Anteil des fremden Netzes nutzen und entsprechend mehr bezahlen. Das Kapazitätsmodell beim National Roaming entpuppt sich als Kostenfalle. Die historischen Daten, auf denen die Planung basierte, haben sich als unzureichend erwiesen. Das zeigt die Schwierigkeit, in einem dynamischen Markt wie der Telekommunikation präzise Prognosen zu erstellen.

1&1 unterschätzt Netzwachstum bei Vodafone

Das National Roaming-Modell basiert auf einem Kapazitätsansatz. 1&1 zahlt einen Festpreis je genutztem Prozentpunkt des Vodafone-Netzes. Historische Daten führten zu falschen Annahmen über das Datenwachstum. Diese Fehleinschätzung kostet nun Millionen. Einsparungen in anderen Bereichen können die Mehrkosten nur teilweise kompensieren. Die Abhängigkeit von Vodafone wird damit zu einem strategischen Risiko. Solange 1&1 nicht über ein flächendeckendes eigenes Netz verfügt, bleibt das Unternehmen anfällig für solche Kostensteigerungen. Das Management muss seine Planungsverfahren überdenken und robustere Prognosemodelle entwickeln.

Eigenes Netz bleibt Kostenfaktor

Das Segment 1&1 Mobilfunknetz wird unverändert minus 265 Millionen Euro EBITDA erwirtschaften. Darin stecken etwa 100 Millionen Euro für Kundenmigration und Netzvorleistungen. Diese Kosten sollen nach der vollständigen Migration ab 2026 wegfallen. Vertragsbestand und Service-Umsatz bleiben auf Vorjahresniveau. Die Investitionen sollen weiterhin 450 Millionen Euro betragen. Das eigene 5G-Netz auf Open-RAN-Basis ist strategisch wichtig, kostet aber noch viel Geld. Die Frage ist, ob sich die hohen Investitionen langfristig auszahlen. 1&1 setzt auf innovative Technologie, aber der Markt ist hart umkämpft. Die Konkurrenz schläft nicht, und die Kunden sind preissensibel. Das macht den Aufbau eines profitablen vierten Netzes zur Herkulesaufgabe.

Schlagwörter: 1&1DE0005545503FN
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