Dermapharm (DE000A2GS5D8) beweist seine Widerstandsfähigkeit in schwierigen Zeiten. Trotz leichten Umsatzrückgangs im ersten Halbjahr zeigte der Pharmakonzern im zweiten Quartal operative Stärke. Das EBITDA wuchs um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Markengeschäft treibt weiter an
Der Konzernumsatz sank planmäßig um 0,7 Prozent auf 574,5 Millionen Euro. Grund war die bewusste Portfoliooptimierung beim Parallelimport. Das Segment Markenarzneimittel wuchs dagegen um 4,0 Prozent auf 288,2 Millionen Euro und bleibt der wichtigste Wachstumstreiber.
Besonders erfreulich entwickelten sich die Therapiegebiete Allergologie und die internationalen Gesellschaften. Produkte wie Allergovit und Dekristol OTC verzeichneten starke Nachfrage. Die EBITDA-Marge des Segments blieb mit 43,9 Prozent auf hohem Niveau stabil.
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Dermapharm meistert Herausforderungen
Das bereinigte Konzern-EBITDA sank zwar um 3,3 Prozent auf 148,0 Millionen Euro. Die Marge von 25,8 Prozent zeigt aber weiterhin die hohe Profitabilität des Geschäftsmodells. CEO Dr. Hans-Georg Feldmeier betont die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit von Dermapharm.
Die Neuausrichtung der französischen Tochter Arkopharma zeigt erste positive Effekte. Im zweiten Quartal gelang bereits eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr. Auch die Portfoliooptimierung beim Parallelimport wirkt wie geplant.
Jahresprognose bestätigt
Dermapharm hält an der Prognose für 2025 fest: Der Konzernumsatz soll zwischen 1.160 und 1.200 Millionen Euro liegen. Das bereinigte EBITDA wird zwischen 322 und 332 Millionen Euro erwartet. Das kontinuierliche Wachstum bei Markenarzneimitteln und die anhaltend hohe Nachfrage unterstützen diese Ziele.
Die solide Geschäftsentwicklung und das EBITDA-Wachstum im zweiten Quartal geben Rückenwind für die zweite Jahreshälfte. Dermapharm bleibt auf seinem profitablen Wachstumspfad und zeigt sich gut positioniert für weitere Erfolge.







