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DWS: Rekordgewinn nach neun Monaten

Oktober 29, 2025
in News
DWS: Rekordgewinn nach neun Monaten

Die DWS Group GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE000DWS1007) hat in den ersten neun Monaten 2025 ihr bestes Finanzergebnis für einen Neunmonatszeitraum erzielt. Der Vermögensverwalter steigerte seine Nettomittelzuflüsse deutlich und verbesserte seine Aufwand-Ertrag-Relation, seinen Vorsteuergewinn und sein Konzernergebnis sowohl im Quartalsvergleich als auch im Vergleich zum Vorjahr. 

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Mit Nettomittelzuflüssen von insgesamt 40,5 Milliarden Euro einschließlich Cash-Produkte und Advisory Services erreichte die DWS einen neuen Rekordwert für die ersten neun Monate eines Jahres. Das ist höher als die Zuflüsse fast aller vergangenen Gesamtjahre außer 2021. Das verwaltete Vermögen stieg auf ein neues Rekordniveau von 1.054 Milliarden Euro. Auf Grundlage dieser starken Performance bekräftigt die DWS ihre für das Jahr 2025 angepeilten Ziele für das Ergebnis je Aktie und die Aufwand-Ertrag-Relation.

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Nettomittelzuflüsse auf Rekordhöhe

Die Nettomittelzuflüsse beim langfristig verwalteten Vermögen ohne Cash-Produkte und Advisory Services beliefen sich in den ersten neun Monaten auf 25,7 Milliarden Euro. Haupttreiber war der Bereich Passive einschließlich Xtrackers, unterstützt durch Zuflüsse in Active SQI und Alternatives. Einschließlich Cash-Produkte und Advisory Services erreichten die Zuflüsse 40,5 Milliarden Euro. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung um 33,1 Milliarden Euro. Im dritten Quartal allein verzeichnete die DWS Nettomittelzuflüsse von 12,1 Milliarden Euro. Die Zuflüsse haben nach einem verhaltenen zweiten Quartal wieder an Dynamik gewonnen.

Kosten gesenkt, Profitabilität verbessert

Dank strikter Kostendisziplin konnte die DWS die Kosten im dritten Quartal weiter reduzieren und im Vergleich zum Vorquartal um zwei Prozent senken. In den ersten neun Monaten waren die Kosten im Vergleich zum Vorjahr stabil. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich im dritten Quartal auf 57,7 Prozent. In den ersten neun Monaten bedeutet dies im Jahresvergleich eine Verbesserung um 6,3 Prozentpunkte auf 59,7 Prozent, ganz im Einklang mit der Erwartung, 2025 einen Wert unter 61,5 Prozent zu erreichen. Der Vorsteuergewinn stieg in den ersten neun Monaten um 31 Prozent, während das Konzernergebnis um 34 Prozent höher ausfiel.

DWS mit strategischen Fortschritten

Im dritten Quartal fokussierte sich die DWS weiterhin auf Projekte für zukünftiges Wachstum. Ende Juli verkündete AllUnity, das Joint Venture von DWS, Flow Traders und Galaxy, die Markteinführung seines vollständig besicherten und MiCAR-konformen Stablecoins EURAU. Ende August wurde EURAU auf Bitpanda gelistet, einer der führenden europäischen Krypto-Börsen. Mit dem Listing der ersten Xtrackers-ETFs an der Nasdaq Stockholm erweiterte die DWS ihr internationales Profil in Skandinavien. Im Oktober kündigte die DWS die Eröffnung einer neuen Filiale in Abu Dhabi an, um in dieser strategischen Wachstumsregion präsent zu sein.

Verwaltetes Vermögen auf Rekordniveau

Das gesamte verwaltete Vermögen stieg im dritten Quartal um 44 Milliarden Euro auf einen neuen Rekordstand von 1.054 Milliarden Euro. Das langfristig verwaltete Vermögen erhöhte sich um 43 Milliarden Euro auf 935 Milliarden Euro. Ursächlich waren vor allem Nettomittelzuflüsse und positive Marktentwicklungen. Die DWS ist damit gut aufgestellt, um von den positiven Entwicklungen an den Kapitalmärkten zu profitieren. Der Bereich Passive Asset Management generierte im dritten Quartal ein Nettomittelaufkommen von 10,3 Milliarden Euro, getrieben durch börsengehandelte Xtrackers-Produkte.

Ausblick bestätigt

Der Ausblick für 2025 bleibt unverändert. Die DWS geht davon aus, ein Ergebnis je Aktie von 4,50 Euro zu erreichen, und strebt eine ausgewiesene Aufwand-Ertrag-Relation von unter 61,5 Prozent an. Nach neun Monaten liegt das Ergebnis je Aktie bei 3,16 Euro, sodass das Jahresziel gut erreichbar erscheint. Die Zuversicht basiert auf der starken Innovationskraft, der breiten globalen Präsenz und einem differenzierten Leistungsangebot über alle Preissegmente hinweg. Für Anleger ist die aktuelle Entwicklung ein positives Signal.

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