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FORTEC navigiert erfolgreich durch schwieriges Geschäftsjahr

August 31, 2025
in News
FORTEC navigiert erfolgreich durch schwieriges Geschäftsjahr

Die FORTEC Elektronik AG (DE0005774103) hat ein herausforderndes Geschäftsjahr 2024/2025 hinter sich gebracht, dabei aber ihre angepasste Prognose im Zielkorridor erreicht und bewiesen, dass das Unternehmen auch in schwierigen Zeiten handlungsfähig bleibt. Der Germinger Distributor verzeichnete einen Konzernumsatz von 79,7 Millionen Euro, was einem Rückgang von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 94,5 Millionen Euro entspricht.

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Marktumfeld setzt FORTEC unter erheblichen Druck

Die Zahlen spiegeln die schwierigen Rahmenbedingungen wider, mit denen sich FORTEC im abgelaufenen Geschäftsjahr konfrontiert sah. Geopolitische Unsicherheiten und Handelskonflikte führten zu einer spürbaren Investitionszurückhaltung bei den Kunden. Das traf das Geschäftsmodell des Unternehmens als Anbieter von Standardlösungen und kundenspezifischen Entwicklungen direkt.

Das EBIT ging deutlich von 7,1 auf 1,9 Millionen Euro zurück, die EBIT-Marge schrumpfte von 7,5 auf 2,4 Prozent. Besonders belastend wirkten sich die anhaltenden Unsicherheiten rund um Handelszölle und die verhaltene Investitionsbereitschaft der Kunden aus.

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Beim Konzernumsatz landete FORTEC am unteren Ende der im Februar 2025 angepassten Prognose von 80 bis 95 Millionen Euro. Immerhin: Beim operativen Ergebnis konnte das Unternehmen mit 1,9 Millionen Euro EBIT die im Juli nochmals angepasste Bandbreite von 1,0 bis 2,0 Millionen Euro im oberen Bereich treffen.

FORTEC Elektronik zeigt Stabilität im Auftragsbestand

Ein wichtiger Lichtblick ist der Auftragsbestand, der zum 30. Juni 2025 bei 50,0 Millionen Euro lag und damit nur leicht unter dem Vorjahreswert von 53,4 Millionen Euro. Das deutet darauf hin, dass die Kunden trotz der momentanen Zurückhaltung bei Investitionen weiterhin Bedarf an den Produkten und Dienstleistungen von FORTEC haben.

Der Konzernüberschuss belief sich auf 1,3 Millionen Euro nach 5,3 Millionen Euro im Vorjahr. Auch wenn die Zahlen deutlich schwächer ausfielen als erhofft, konnte FORTEC die schwarzen Zahlen verteidigen und seine grundsätzliche Profitabilität unter Beweis stellen.

Management setzt klare Prioritäten für volatile Zeiten

Vorstandschefin Sandra Maile betonte die Notwendigkeit, in schwierigen Phasen klare Prioritäten zu setzen und als Team flexibel zu agieren. Das Unternehmen hat proaktiv auf die schwierigen Marktbedingungen reagiert und sich strukturell angepasst. Die Erfahrung zeigt, dass FORTEC auch in rückläufigen Märkten bestehen und profitabel arbeiten kann.

Gleichzeitig macht Maile deutlich, dass für die Erreichung der langfristigen Wachstumsziele zusätzlicher Rückenwind aus dem Marktumfeld nötig ist. Das Management arbeitet konsequent daran, das Unternehmen optimal für bessere Zeiten zu positionieren.

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Internationale Aufstellung als strategischer Vorteil

Als international tätiger Distributor mit Tochterunternehmen in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und den USA ist FORTEC breit und diversifiziert aufgestellt. Das Portfolio umfasst Stromversorgungen, Embedded-Systems und Displays sowie kundenspezifische Entwicklungen und komplette Systementwicklungen.

Die 1984 gegründete Aktiengesellschaft hat bereits mehrere schwierige Marktphasen erfolgreich gemeistert und verfügt über die nötige Expertise und operative Flexibilität. Mit der im Zielkorridor erreichten Prognose und der stabilen Auftragslage ist eine solide Basis für eine künftige Erholung gelegt.

Jetzt neu: Podcast-Gespräch mit Sandra Maile, Vorstandschefin von Fortec Elektronik

Schlagwörter: DE0005774103FNFortec
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