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Mensch und Maschine mit starkem Margensprung nach neun Monaten

Oktober 21, 2025
in News
Mensch und Maschine mit starkem Margensprung nach neun Monaten

Der Softwarespezialist Mensch und Maschine (ISIN: DE0006580806) hat die Umstellung seines Geschäftsmodells erfolgreich gemeistert. Trotz rückläufiger Umsätze glänzt das Unternehmen mit deutlich verbesserten Margen. Die EBIT-Rendite schnellte von 14,1 auf 21,0 Prozent in die Höhe. Das zeigt: Hier wurde ein wichtiger strategischer Schritt vollzogen. Mit dem zweitstärksten Neunmonatsergebnis der Firmengeschichte beweist der CAD/CAM/BIM-Spezialist seine Stärke.

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Autodesk-Umstellung drückt auf Umsatz

Die Zahlen für die ersten neun Monate fallen auf den ersten Blick durchwachsen aus. Der Umsatz sank um 34 Prozent auf 177,10 Millionen Euro. Dieser Rückgang hat jedoch einen guten Grund: Die abgeschlossene Umstellung beim Partner Autodesk. Statt wie bisher im Wiederverkauf tätig zu sein, verdient das Unternehmen nun über Provisionen. Dadurch fällt der Einkauf größtenteils weg. Das ist buchhalterisch ungünstig, wirtschaftlich aber clever.

Das Software-Segment steuerte in den ersten neun Monaten 85,99 Millionen Euro bei und legte um 4,5 Prozent zu. Die Digitalisierungssparte kam auf 91,11 Millionen Euro. Im dritten Quartal allein belief sich der Umsatz auf 56,24 Millionen Euro nach 94,11 Millionen Euro im Vorjahr, ein Rückgang von 40 Prozent. Der Effekt verstärkte sich im Schlussquartal, weil im Vorjahr ein letzter Verkaufsschub beim alten Modell stattgefunden hatte.

Profitabilität steigt deutlich

Der Rohertrag blieb in den ersten neun Monaten mit 135,70 Millionen Euro nahezu stabil und lag nur 0,5 Prozent unter Vorjahr. Im dritten Quartal erreichte der Rohertrag 42,38 Millionen Euro nach 41,52 Millionen Euro, ein Plus von 2,1 Prozent. Die Rohertragsmarge im Digitalisierungsbereich verdoppelte sich praktisch von 32,0 auf 63,8 Prozent. Im Konzern kletterte sie auf 76,6 Prozent, im dritten Quartal sogar auf 75,4 Prozent nach zuvor 44,1 Prozent.

Das Neunmonats-Betriebsergebnis EBIT belief sich auf 37,18 Millionen Euro und lag damit 2,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im dritten Quartal sprang das EBIT jedoch um 3,1 Prozent auf 10,42 Millionen Euro nach 10,11 Millionen Euro im Vorjahr. Der Gewinn pro Aktie erreichte nach neun Monaten 143,6 Cent nach 150,5 Cent im Vorjahr. Im dritten Quartal lag der Gewinn je Aktie bei 39,0 Cent nach 39,5 Cent.

Segmente entwickeln sich unterschiedlich

Im Software-Segment erwirtschaftete die Gesellschaft in den ersten neun Monaten 24,63 Millionen Euro EBIT, ein Plus von 6,2 Prozent. Die Digitalisierung trug 12,55 Millionen Euro bei, ein Rückgang von 16 Prozent. Im dritten Quartal allein steuerte das Software-Segment 7,79 Millionen Euro EBIT bei nach 7,32 Millionen Euro im Vorjahr. Die Digitalisierung erreichte im dritten Quartal 2,63 Millionen Euro nach 2,79 Millionen Euro. Die Mitarbeiterzahl stieg leicht auf 1.195 Personen. Das Vollzeitäquivalent lag bei 1.122 Beschäftigten. Die Eigenkapitalquote belief sich auf 42,8 Prozent nach 49,5 Prozent zum Jahresende.

Mensch und Maschine bestätigt Jahresziele

Chairman Adi Drotleff und CFO Markus Pech zeigen sich zuversichtlich. Das vierte Quartal dürfte deutlich besser ausfallen als der schwache Vergleichszeitraum. Die Gesellschaft hält an ihren Zielen fest: Plus fünf bis sieben Prozent beim Rohertrag auf 183 bis 187 Millionen Euro, plus neun bis 19 Prozent beim Gewinn je Aktie auf 196 bis 214 Cent. Beim EBIT peilt das Management 51 bis 55 Millionen Euro an. Die Dividende soll auf 205 bis 215 Cent steigen nach 185 Cent im Vorjahr. Für 2026 plant das Management ein kräftigeres Wachstum von acht bis zwölf Prozent beim Rohertrag sowie 13 bis 25 Prozent bei Gewinn und EBIT.

Der operative Cashflow fiel erwartungsgemäß niedriger aus. Mit 16,62 Millionen Euro lag er deutlich unter dem Vorjahreswert von 52,78 Millionen Euro. Das ist ein technischer Effekt der Umstellung und sollte sich normalisieren. In den Vorjahren hatte das Unternehmen von zeitlichen Abrechnungsdifferenzen bei Autodesk-Dreijahresverträgen profitiert. Dieser Sondereffekt kehrt sich nun um. Pro Aktie entspricht das 99 Cent nach 312 Cent im Vorjahr.

Aktienrückkauf läuft weiter

Seit Jahresbeginn kaufte die Gesellschaft 519.312 eigene Aktien zurück. Der Durchschnittskurs lag bei 49,28 Euro. Das Gesamtvolumen belief sich auf 25,6 Millionen Euro. Gleichzeitig gab das Unternehmen 202.740 eigene Papiere im Rahmen der Aktiendividende aus. Zum Stichtag hielt die Firma 566.348 eigene Aktien. Das entspricht 3,3 Prozent des Grundkapitals.

Die Transformation ist geschafft. Jetzt kann sich das Unternehmen auf profitables Wachstum konzentrieren. Die Weichen stehen gut. Mit Software für Garten-, Landschafts-, Tief- und Erdbau erschließt sich der Konzern zudem neue Anwendungsfelder. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine wachsende Rolle und automatisiert zunehmend Abläufe vom digitalen Posteingang bis zum Bautagebuch.

Schlagwörter: DE0006580806FNMensch und Maschine
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